Kategorien
Spielberichte Spiele

Daniels Spielwoche (10/2014)

Bei Descent – die Reise ins Dunkel (Zweite Edition) haben wir vor kurzem eine Kampagne begonnen. Ich spiele den Overlord, der verzweifelt versucht, gegen die bösen Helden zu bestehen. Die Helden sind Syndrael („das Elfenweib“, „Cindy“), Witwe Tarha („das heiße Rastamädchen“, „die Voodooschnitte“),

Kategorien
Spielberichte Spiele

Eine völlig losgelöste „Elite“

[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“][fusion_imageframe lightbox=“no“ style=“bottomshadow“ bordercolor=““ bordersize=“0px“ stylecolor=““ align=“left“ animation_type=“0″ animation_direction=“down“ animation_speed=“0.1″]Aufgebaut und spielbereit[/fusion_imageframe]Gestern gab es bei uns Weltraum zum Abendbrot. Damit der Weltraum auch richtig gut munden konnte, hatten sich die „Merchant of Venus“ im Vorfeld schon mal gut vorbereitet und rezeptfest gemacht. Man lehnt sich aber auch nicht wahnsinnig weit aus dem Fenster wenn man behauptet, das Rezept ist ja eigentlich nicht sooo schwer. Ich hatte sogar schon die Zutaten einen Tag vorher geschnippelt, gewaschen und sortiert und dann in kleine Häufchen, in Schalen oder auch so auf dem Tisch verteilt. Auch die Tischdekoration wurde sorgsam ausgewählt und ausgelegt.

30 Runden und 6 Stunden später waren dann alle Gäste pappsatt und glücklich. Einer hatte in seinem Handschuhfach noch 10 Credits gefunden und damit dann das Spiel mit 2810 zu 2800 zu 2530 gewonnen. Sowas irritiert nach 6 Stunden wildem im All rumsausen schon etwas, aber dieses Mahl gehört eindeutig zu den Vertreter der „der Weg  ist das Ziel“-Spielen.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

Kategorien
Spielberichte

Spielbericht vom 26. Februar 2014

Nach einer kleinen Aufwärmphase mit „Indoor Curling“ oder „Ortus“ wurde zu neunt nochmal „Panic on Wall Street“ ausgepackt. Für mich ein ganz klares Highlight wenn mal wieder mehr als fünf Menschen für ein Spiel zur Verfügung stehen.

Danach wurde zu sechst aus einem Bankraub stammende Beute mit Einsatz von „geladenen“ Schaumstoffpistolen bei „Cash’n’Guns“ aufgeteilt. Leider wurden die Gangster von einem durchtriebenen Polizisten verraten und verkauft. Dieser gewann relativ unbeschwert und fast unverletzt.

Zuletzt bis in die späte Nacht haben sich das Imperium und die Rebellen in „Star Wars X-Wing“ gegenseitig die Sterne gezeigt.

Andere Spiele die noch gesichtet wurden: das gute „alte“ „Dominion„, „Robo Rally„, „Die Legenden von Andor„, „Faulpelz“ und „Koryo„.

Kategorien
Neuigkeiten Spiele

Neues Altes von FFG – „Age of War“

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnd damit ist nicht ein Spiel gemeint welches sich durch ein dahergelaufenes Dimensionstor gequetscht hat, sondern Fantasy Flight Games veröffentlicht mit „Age of War“ ein thematisch aufpolierten Klassiker von Rainer Knizia – „Risiko Express

Die kleine Würfelversion des Klassikers wusste schon damals zu punkten und hat meines Erachtens auch eine Neuauflage verdient. Das neue Thema sieht auch so aus als ob es funktioniert. Was will das Spielerherz mehr.

 

Kategorien
Rezensionen

Acht-Minuten Imperium

Dies ist das kürzeste Eroberungs- und Entwicklungs-Spiel. Es ist in nur einer Minute aufgebaut und dauert nicht länger als 20 Minuten. Noch nie hat jemand so schnell die Welt erobert.

Das Spiel

[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]

Acht-Minuten Imperium
(c) www.schwerkraft-verlag.de

In Acht-Minuten Imperium versucht man in kurzer Zeit durch die Kontrolle von Gebieten und das Sammeln von Ressoucen die meisten Siegpunkte zu ergattern.
Das Spiel verspricht schon im Titel eine sehr kurze Spielzeit, tatsächlich haben unsere Einsteigerrunden etwa zwanzig Minuten gedauert. Von einigen wird das Spiel daher mit einem Augenzwinkern für diese ambitionierte Angabe kritisiert, doch war vermutlich der griffige Name ausschlaggebend. Eight-Minute Empire klingt einfach besser als Fifteen-to-Twenty-Minute Empire.

Wie funktioniert es?
Zu Beginn wählt jeder Spieler eine Farbe und bekommt – abhängig von der Zahl der Spieler – Münzen ausgeteilt. Diese Münzen sind die einzigen, die man zur Verfügung hat. Wenn sie verbraucht sind, muss man ohne auskommen. Nachdem der Startspieler bestimmt wurde wählt dieser eine von sechs ausliegenden Karten. Dabei ist eine Karte kostenlos, je zwei kosten eine oder zwei Münzen und die neueste Karte drei.
Die gewählte Karte erfüllt zwei Funktionen. Zum einen als Warenart, welche als Set am Ende Punkte bringt, und außerdem eine mögliche Aktion zum Expandieren auf dem Spielbrett. Das kann eine Bewegungsaktion sein oder das Einsetzen neuer Spielsteine erlauben. Außerdem gibt es noch seltenere Aktionen mit denen man Städte gründen oder Spielsteine der Mitspieler entfernen kann. Schnell wird man feststellen, dass die gewünschte Ware nicht die gewünschte Aktion mitbringt oder dass die Karte zu teuer ist. Man muss also abwägen.

Fazit
Das Spiel ist wirklich schnell gespielt, bietet bei einfachen Regeln eine Menge Möglichkeiten, aber auch nicht so viele, dass die Regelerklärung einen erschlägt. Etwa eine A4-Seite reicht aus um alles Wesentliche zu erklären.
Mir gefällt sehr, dass wirklich jede Entscheidung für die Wertung wichtig ist. Außerdem bieten die Spielvarianten zusätzliche Spieltiefe. Der Spielplan ist doppelseitig bedruckt, so kann man auf unterschiedlichen Karten spielen und es gibt eine Variante mit Warenmarkern, welche als zusätzliche Ware gelten, wenn sie am Ende des Spiels kontrolliert werden.
Alles in allem ist Acht-Minuten Imperium ein sehr schöner Lückenfüller und Absacker. Der amerikanische Verlag Red Raven Games hat bereits einen zusätzlichen Spielplan und Eight-Minute Empire: Legends veröffentlicht. Das bringt etwas andere Regeln mit sich und bietet ein Fantasyszenario auf welches ich sehr gespannt bin.

Weiterführende Links:
Acht-Minuten Imperium bei BoardGameGeek
Acht-Minuten Imperium im Spieltraum-Shop[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

Kategorien
Spielvorstellung

Spielvorstellung: Bruxelles 1893

[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“][fusion_imageframe lightbox=“yes“ style=“dropshadow“ bordercolor=““ bordersize=“0px“ stylecolor=““ align=“left“ animation_type=“0″ animation_direction=“down“ animation_speed=“0.1″][/fusion_imageframe]
Selten war ich bereits beim Lesen der Anleitung derart begeistert und konnte es kaum erwarten endlich loszulegen. Hinter Bruxelles verbirgt sich ein Arbeitereinsetzen mit selten viel Innovation und durchweg interessanter Kombination bewährter Elemente: Die Spieler setzen reihum ihre Arbeiter auf zwei verschiedenen Spielplänen ein, wobei einer dieser vom Startspieler vorab nach seinen Vorstellungen eingeschränkt werden kann. Auf dem sogenannten „Jugendstil-Plan“ bieten verschiedene Felder unterschiedliche Aktionen, das Einsetzen muss aber immer zusätzlich mit Geld bezahlt werden und jedes Feld trägt nur eine Figur; Bei Rundenende können platzierte Figuren je nach Formation Zusatzpunkte einspielen und das zuvor gesetzte Geld dient gleichzeitig als Gebot auf Spalten-Bonuskarten. Klingt kompliziert, wir haben aber noch gar nicht richtig angefangen. Der ‚Brüssel-Plan“ hingegen ist kostenlos, wesentlich stärker und fasst beliebig viele Figuren aller Spieler, dafür wandert aber ein Arbeiter desjenigen Spielers in den Knast, der hier insgesamt die meisten Figuren eingesetzt hat. Durch Aktionen werden Kunstwerke erschaffen und gehandelt, Persönlichkeiten und deren Sonderfähigkeiten erworben und Gebäude mit Werkstoffen errichtet. Bruxelles bietet dabei Kniffe an jeder Ecke: Personen können einmalig oder gegen Geld mehrfach verwendet werden, eine Uhr-Mechanik bestimmt die Baukosten, Gebäude besetzen dauerhaft Aktionsfelder und lassen abweichende Nebenaktionen zu, verkauft wird anhand eines verschiebbaren Ateliermarkers, Bonuskarten verstärken gewisse Punktestrategien, und, und, und.
Es gibt nur leider ein gravierendes Problem: Bruxelles hat mir nur wenig und daher sehr kurz Spaß bereitet. So spannend und neuartig das auch alles klingt, in der Praxis fühlt es sich einfach nicht ausgereift an. Schnell ist das große Staunen vorbei und so findet sich ein unvermutet seichtes aber leicht überladenes Spiel vor, welches tatsächlich nur wenig Spannung aufbauen kann. Für Einsteiger und Gelegenheitsspieler ist der Aufwand viel zu groß, Experten erwartet keine echte Herausforderung – bestenfalls in der Mitte lässt Bruxelles einige spaßige Partien zu, wird aber ausschließlich wegen der vielen guten Ideen in Erinnerung bleiben, nicht aber im Schrank. In der Not ist aber immer auf einen Verlass: den Spieltraum.

[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

Kategorien
Spielvorstellung

Spielvorstellung: Tzolk’in: Stämme und Prophezeiungen [Erw]

[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“][fusion_imageframe lightbox=“yes“ style=“dropshadow“ bordercolor=““ bordersize=“0px“ stylecolor=““ align=“left“ animation_type=“0″ animation_direction=“down“ animation_speed=“0.1″][/fusion_imageframe]

Endlich die Erweiterung zu einem der besten Spiele der letzten Jahre: Ungereimtheiten wie die unglückliche Goldfarbe werden netterweise durch neue Steine beseitigt; jeder Spieler bekommt durch einen von vielen Stämmen eine individuelle und spannende Sonderfähigkeit; zufällige und abwechslungsreiche Prophezeiungen begleiten je ein Spielviertel und erschweren durchweg einen bestimmten Aspekt, belohnen dafür aber auch auf gewisse Weise bei der folgenden Zwischenwertung; nun auch zu fünft spielbar – in Orange!; Schnellaktionsplättchen sehen sich auf dem Rad mitdrehend nicht nur super aus sondern sind auch fummelig und bieten ein vorhersehbares aber ständig wechselndes, sofort nutzbares Einsatzfeld ähnlich dem Startspieler; selbstverständlich gibt ein paar neue Gebäude mit neuen interessanten Auswirkungen dazu.
Zu fünft werde ich wohl kaum spielen, mit Orange hingegen schon. Stämme und Prophezeiungen liefert die nötige Abwechslung für ein großartiges Basisspiel nach und erhöht dabei stufbar und innovativ die Herausforderung, sodass sich Tzolk’in nun noch strategischer spielt und obendrein deutlich stärker von anderen Arbeitereinsetzspielen unterscheidet. Die fummeligen Schnellaktionen können bei Nichtgefallen auch weggelassen werden, nicht beim Spieltraum zu bestellen sollte hingegen keine Option sein.

[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

Kategorien
Spielvorstellung

Spielvorstellung: Ginkgopolis: The Experts [Erw]

[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“][fusion_imageframe lightbox=“yes“ style=“dropshadow“ bordercolor=““ bordersize=“0px“ stylecolor=““ align=“left“ animation_type=“0″ animation_direction=“down“ animation_speed=“0.1″][/fusion_imageframe]

Auch Ginkgopolis kann nun durch Module erweitert werden – sechs verschiedene sollen das sein, zwei sind aber eigentlich nur eine, und eines ist lediglich eine materialunabhängige Variante die man in einem Satz erklären kann. Wohlan:
– Module 1 und 2 fügen dem Spiel je einen kleinen Stapel an Zusatzgebäuden mit hohen Hausnummern hinzu, sodass ab sofort beim Nachziehen gewählt werden kann ob es gleich höherstufige oder gar noch höherstufige Gebäude sein sollen.
– Modul 3 führt Gärten ein, die abermals beim Nachziehen ausgewählt werden dürfen und später neben Gebäuden Grünflächen entstehen lassen. Diese bringen bei Spielende je nach angrenzenden Gebäuden an und für sich schon Punkte, erweisen sich aber auch für die angrenzenden Gebäudewertungen als überaus nützlich, da die auf den Gärten platzierten Einflusssteine ganz einfach bei diesen mitgezählt werden dürfen.
– Modul 4 hält Ereignisse bereit, die anstelle eines Gebäudes zusammen mit einer Karte ausgelegt werden, die Mitspieler so beim Aufdecken überraschen und je nach Typ zum Beispiel Punkte einbringen oder sogar Einflusssteine von Gebäuden entfernen.
– „Modul“ 5: „Beim Kartenweitergeben darf eine der eigenen Karten für die nächste Runde behalten werden.“
– Modul 6 bietet jedem Spieler einen Experten mit einer einmaligen Sonderfähigkeit.
Klingt nicht nach so viel, macht aber durchaus Spaß und bringt einiges an Abwechslung ins Spiel. Auch wenn sechs Module sicherlich eine sehr grenzwertige Ansage sind, reichen die eigentlich vier für einige variable Partien: Experten gestalten das Spiel bei jeder ein wenig anders, Gärten erfordern zusätzliche Entscheidungen, gezielte hochstufige Gebäude erzwingen Umdenken, und Ereignisse schließlich sorgen für einen ordentlichen Chaos- und Überraschungsfaktor. Obwohl mir persönlich die Ereignisse überhaupt nicht zusagen, da sie einfach nur erbarmungslos sind und beispielsweise ausschließlich gegen einen Spieler gerichtet werden können, empfehle ich die Erweiterung selbst für die verbleibenden drei Module noch ausdrücklich: Wer Ginkgopolis gerne spielt bekommt hier die nötige Abwechslung und zusätzliche Entscheidungen, sodass das Spiel angemessen strategisch wird. Und das gar nicht mal für so viel Geld, auch beim Spieltraum.

[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.