ich freue mich ja schon auf den kommenden Samstag (7. Mai). Denn da ist bei hoffentlich gutem Wetter der große Nachtflohmarkt in Osnabrück. Und der Spieltraum öffnet bis spät in die Nacht die Türen und bietet uns Spielträumern einen Raum, unsere nicht mehr benötigten Spiele zu verkaufen.
Fremdgehen und Spiele nicht in unserem friendly local gaming store kaufen? Geht ja gar nicht. Mache ich auch nicht*. Aber ab und an mache ich doch eine Ausnahme**.
Ein neues Spiel ist angekommen. Gierig öffne ich es, stanze die Pappcounter aus, dabei ein Glas Rotwein trinkend, und befingere die Miniaturen. Doch wohin das Auge auch blickt, alles ist grau.
Nach dem spielerischen Silvester auf der Messe in Essen vor nunmehr zwei Monaten, kommt jetzt auch das kalendarische Jahresende bald auf uns zu. Zeit für die letzten Eindrücke des Jahres:
Viele Menschen engagieren sich um das Ankommen hier in Deutschland zu erleichtern. Neben Sach- und Geldspenden gibt es auch tausende Freiwillige, die sich in verschiedensten Projekten engagieren. Da geht es vor allem darum die Flüchtlinge darin zu unterstützen sich hier einzuleben, Sprachkurse anzubieten und vieles mehr.
Spielen kann dabei gleich auf mehrere Arten helfen. Zunächst vertreibt es Zeit und führt Menschen zueinander. Außerdem kann es beim Austausch und beim Lernen der Sprache helfen. Und nicht zuletzt bringt es ein wenig Freude in den Alltag.
Steffen Mühlhäuser ist Spieleerfinder und hat ein Projekt gestartet um den Flüchtlingen zu helfen. Er hat eine Spieleschachtel entwickelt, die mit wenig Material fünf Spiele zur Verfügung stellt. Das Spiel heißt FIVE! und bietet mit wenigen Holzklötzchen sehr unterschiedliche Spiele an, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen gefallen sollen.
Aktuell sucht er noch nach Unterstützern um die Kosten für die Produktion der ersten Auflage zu finanzieren. Diese soll 5000 Stück umfassen und kostenlos an Flüchtlinge verteilt werden. Auch Einzelpersonen und Initiativen, die sich in der Flüchtlingshilfe betätigen sollen das Spiel beziehen und verteilen können.
Auf dieser Seite wird das Projekt vorgestellt: FIVE!
Außerdem startet die Koordinierungsstelle Flüchtlingssozialarbeit in Osnabrück im nächsten Jahr einen regelmäßigen Spieleabend mit Flüchtlingen im Haus der Jugend. Ab dem 11. Januar 2016 soll jeden zweiten Montag ein Spieleabend stattfinden, an dem Flüchtlinge teilnehmen können. Den Flüchtlingen soll damit neben etwas Abwechslung im Alltag auch das Erlernen der deutschen Sprache erleichtert werden.
Interessierte, die sich hier engagieren wollen können sich an die Freiwilligenagentur Osnabrück wenden, die in der Bierstraße 32a zu finden oder unter freiwilligenagentur@osnabrueck.de direkt erreichbar ist.
Was für ein Spektakel! Nach vier Tagen Messe klingeln uns immer noch die Ohren, und es fällt nach der geballten Spieleflut richtiggehend schwer, wieder in die Realität zurückzufinden.
Mittlerweile sind die meisten Spielträumer aus dem Spieleozean in Essen wieder aufgetaucht und das große Auspöppeln hat bereits begonnen, ist vielleicht schon abgeschlossen oder wird in Vorfreude erwartet. Wie im letzten Jahr kommen die kurzen Ersteindrücke zu den gespielten Spielen etwas später und ich hoffe, dass wir dies wieder als Autorenteam mit namentlich herausgestellten Meinungen bewerkstelligen können. Heute soll hier wieder zunächst ein persönliches Gesamtfazit stehen.
Fange ich mit dem wichtigsten an: den Spielen …. nein. Halt! Alles zurück! Ist ja schließlich ein persönliches Fazit.
[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]Keine Schachtel: Marco Polo und Chada und Thorn, Promomaterial, bzw. Minierweiterung
Fange ich also nochmal an, diesmal mit dem mir wichtigsten: Endlich hatten wir unsere eigenen T-Shirts!! Was bei anderen längst Brauch ist, schmorte bei uns in der Pipeline bereits viele Jahre so vor sich hin, und 2015 haben wir dann endlich rechtzeitig zu planen begonnen. Großen Dank an Daniel, der den größten Teil der Arbeit hatte! Jetzt konnten wir uns also nicht mehr hinter einer pseudobürgerlichen Fassade verstecken, sondern haben Farbe bekannt. Also eigentlich haben wir FarbeN bekannt, da jeder entscheiden durfte, welche Farbe er bevorzugt. Ihr könnt uns also ab sofort auf entsprechenden Veranstaltungen gezielt ansprechen, und hey… sogar der Name steht schon drauf. Und bislang halten wir uns auch noch daran, dass das was drauf steht, auch wirklich drin ist!
[/fusion_builder_column][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]Kleine Schachtel: Deep Sea Adventure, Maskmen, Abordaje!, Guns & Steel, Epic (eigentlich Kickstarter, kam aber zur Messe an…passt )
Nun aber zum Spielen selbst. In diesem Jahr hatte ich wohl richtig Glück, denn drei der Messehits (Mysterium, Codenames und T.I.M.E. Stories) konnte ich schon spielen, bzw. Probe spielen. Bei T.I.M.E. Stories hatte ich wirklich Glück, denn wir haben am Donnerstag noch für Samstag morgen einen Platz bestellen können. Später wurden Termine nur tageweise vergeben. Es gab nur drei Tische und diese waren vom Messerummel abgeschottet (aber hinter einer Glasscheibe, war also ein bißchen wie im Zoo). Der Andrang war sehr groß und eine der Mitarbeiterinnen sagte, sie hätten das Interesse doch unterschätzt. War es jetzt nötig, das so aufzuziehen? Über die Menge der Tische hätte man sicherlich durch Foren- und Blog-Erforschung bessere Informationen sammeln können. Aber die Geheimhaltung und Abschottung ist echt unerlässlich, wenn man sich den Spielspaß nicht verderben möchte. Über das Spiel berichte ich später (natürlich ohne Spoiler), aber die Heranführung ist den Mitarbeitern auf der Messe wirklich sehr gut gelungen. Wir wurden als Rekruten begrüßt und instruiert und bekamen so eine spielerische Einführung in den thematischen Hintergrund. Daumen hoch! Überhaupt habe ich viele kompetente und motivierte Erklärer erlebt, was den Spielspaß schon beim ersten Spiel steigerte. Es gab nur eine Ausnahme, bei der die Erklärererin eher wirkte, als solle man sie besser in Ruhe lassen. Nicht dass sie nicht auf Fragen geantwortet hätte, aber eine zugewandte Begleitung beim Spiel war Fehlanzeige. War aber das einzige Negativerlebnis in dieser Art. Die Mitspieler an den Tischen waren auch allesamt nett und umgänglich! Wie schön, solche Menschen in unserem Hobby wiederzufinden.
Etwas abseits der Hallen fand der Live-Stream von Hunter und Cron statt. Und da die beiden unsere beiden Lieblings-Spieledealer am Donnerstagabend im Talk zu Gast hatten, fand sich auch nicht kleiner Teil der Spielträumer-Shirts dort ein. Malte und Nils haben mit den beiden ein bißchen über die Messe früher und heute gesprochen, darüber wie sie Spiele aus der großen Masse filtern und auch ihre Geheimtipps bekannt gegeben. Hunter und Cron waren kaum noch bei Stimme, haben aber sowohl im Stream als auch außerhalb der Kamera sehr sympathisch gewirkt. Selbiges gilt für Alexander, der die beiden tatkräftig unterstützte. Und über die kleine geografische Schwäche schauen wir doch gerne weg 😉 . Also: liebe Grüße aus O…ldenburg nach Ber…chtesgarden 🙂 !! Hat Spaß gemacht bei euch! Es wurden hinterher noch Gruppenfotos gemacht, hoffe wir bekommen eines davon. Dann können wir das hier auch noch einmal einbinden!
[/fusion_builder_column][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]Absurd große Schachtel: A Game of Gnomes (Epic und Prime Time als Maßstab) …
So, als erstes soll es das jetzt sein. Ich blicke zurück auf gefühlt vollere Messehallen als 2014, viele schöne Spielerlebnisse und zum allergrößten Teil positive Erlebnisse. Mehr dann später in den Ersteindrücken zu den Spielen an sich.
Bis dahin wäre ich wieder mal interessiert, was denn bei euch so in der Tüte (zwinkerzwinker … als ob eine Tüte reichen würde) den Weg nach Hause gefunden hat. Meine Auswahl ist auf den eingebundenen Bildern zu erkennen.
Mein Super-Mario-Love-Letter auf der Wimbachgrieshütte diesen Sommer.
Ich gestehe es: ich mache es gerne in der Öffentlichkeit. Es ist ein gewisser Kitzel, von unbedarften Menschen dabei beobachtet zu werden. Am liebsten gehe ich in ein Café und gebe dort bei einem Milchkaffee und einem sündhaften, matschigen Schokoladenkuchen meiner Leidenschaft nach.