Weihnachtsstress allüberall und natürlich auch bei uns. Etwas später als geplant, aber schlussendlich noch vor den Feiertagen präsentieren wir den nunmehr vierzehntesten aller The-Spielträumers-Podcasts! In dieser Episode gibt es nochmal eine Menge neuer Erst- und Zweiteindrücke. Wir schauen danach zusammen in die Glaskugel und prophezeihen mehr oder weniger gewagte Vorhersagen für 2018.
Was für ein Spektakel! Nach vier Tagen Messe klingeln uns immer noch die Ohren, und es fällt nach der geballten Spieleflut richtiggehend schwer, wieder in die Realität zurückzufinden.
Ständig werden neue Spiele veröffentlicht. Jede Woche ist mindestens eine Neuheit im Spieltraum auf dem Tisch, in der zeitlichen Umgebung der beiden großen Messen (Nürnberg und Essen) auch noch deutlich mehr. Wie soll man dieser Flut auch nur ansatzweise Herr werden?
+++Update: X-Wing Film+++ Die großen Alten strecken ihre verschrumpelten Tentakel scheinbar wieder häufiger in Richtung Erde. Darum steht „Eldritch Horror“ auf der „Möchte-Gespielt-Werden“-Liste von Mittwoch. Damit wir möglichst flüssig die Erde retten können, hab ich mir mal das Spiel beigebracht und dabei mir mal mein neues Spielzeug geschnappt um ein paar Aufnahmen zu schießen, die wir in dieser Art für Spielvorstellungen vielleicht häufiger sehen werden.
Nein, ich stehe nicht am Bosporus, während ich dies hier schreibe, sondern natürlich am Spieltisch und vor mir liegt Istanbul, das neue Spiel aus dem Hause Pegasus. Nachdem es am letzten Spieleabend bei uns im Laden recht häufig auf den Tisch kam, musste ich es jetzt natürlich auch unbedingt ausprobieren. Also habe ich heute spontan eine Zweier-Partie mit Andrea gestartet, der ich freundlicherweise und völlig uneigennützig das Regelstudium überlassen habe. Und da zeigt sich schon der erste Pluspunkt für das Spiel: ich musste nicht länger als ca. 15 Minuten zuhören, dann war das Grundprinzip klar.
Und genauso flott spielt es sich dann auch: wer an der Reihe ist, sucht sich ein Aktionsfeld mit der Entfernung 1 oder 2 und macht dort, was die recht eindeutige Symbolik vorschreibt. Auf seinem Weg hinterlässt man Fußspuren in Form von Gehilfen und es kann recht lukrativ sein, ebendiese auf dem Rückweg wieder einzusammeln. Eine gute Planung des Reiseweges innerhalb der Stadt kann also von Bedeutung sein, auf ein paar Feldern spielt aber auch eine Portion Glück eine Rolle, ohne dass es übermächtig oder spielentscheidend erscheint.
Nach einer knappen Stunde lag Andrea mit einem Tiebreaker von lächerlichen 3 Lira vorne… ein Grund mehr, es heute Abend in einer anderen Spielrunde mit neuen und völlig unbedarften Mitspielern erneut auf den Tisch zu bringen und meinen Wissensvorsprung gnadenlos in einen Sieg umzumünzen… 🙂
Der erste Eindruck war also wirklich gut. Und das Bedürfnis, es möglichst bald erneut zu spielen, spricht natürlich für dieses Spiel.
In den Kommentaren sind natürlich weitere Erfahrungen mit dem Spiel gern gesehen…