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Podcast Spielberichte Spiele

Spielträumer-Podcast #5: Die Top Twenty (Anfang 2017)

Fleißig wart Ihr! Und Ihr habt mit Euch gerungen, welches dieser vielen tollen Spiele denn jetzt ein bisschen besser ist als dieses andere der vielen tollen Spiele! Daraus ergibt sich eine lange (also: laaaange!) Liste mit einer präsentablen Ausreißergruppe. Und hier ist das Ergebnis:

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Podcast Rezensionen Spielberichte

Spielträumer-Podcast #1

Wieder versuchen wir uns an Neuem: dem ersten (und einzigen?) Spielträumer-Podcast. Wie super, sich den herunterzuladen und sich beim Autofahren oder Rasenmähen (einmal muss ich noch dieses Jahr!) anzuhören, was Ingo und Daniel in Essen 2016 gespielt haben!

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Ersteindruck Spielberichte

Hey, I just met you, and this is crazy

Ständig werden neue Spiele veröffentlicht. Jede Woche ist mindestens eine Neuheit im Spieltraum auf dem Tisch, in der zeitlichen Umgebung der beiden großen Messen (Nürnberg und Essen) auch noch deutlich mehr. Wie soll man dieser Flut auch nur ansatzweise Herr werden?

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Rezensionen Spielberichte Spiele

Ein frohes neues Jahr!

Daniels Spielwoche 1/2015

Liebe Spielträumerfreunde,

die spielerische Durststrecke für mich ist beendet. Hallo, ich bin wieder da! Nach meinem Umzug, den Renovierungsarbeiten, dem Weihnachtsstress (und dem ESC-Video) und vielen weiteren Kleinigkeiten darf ich endlich, endlich wieder spielen. Das. Wurd. Ja. Mal. Auch. Zeit.

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Spielberichte

Spielbericht vom 29.10.2014

Der erste offizielle Spieleabend nach Essen 2014 und …. ein rekordverdächtig gefüllter Spieltraum! Viele viele bekannte Gesichter, und auch einige neue Gesichter waren zu sehen, als am Mittwoch wieder fleißig gespielt wurde. Und diese Spiele landeten unter anderem auf den Tischen:

  • Abluxxen
  • Arcadia Quest
  • Die Alchemisten
  • Dungeon Fighter
  • Kamisado
  • Kobayakawa
  • La Cosa Nostra
  • Lost Legacy
  • Piraten Kapern
  • Stille Post Extrem
  • Stimmvieh

Ingo spielte:

Mit Heide, Andrea und Daniel startete eine Kampagne Arcadia Quest. In einer von Monstern überrannten Stadt versuchen die Gilden (=Spieler) Aufgaben zu erfüllen, um am Ende dem Oberbösewicht Graf Zahn den Garaus zu machen. Jede Gilde besteht aus drei Helden, die alle unterschiedliche Fähigkeiten haben. Die Startausrüstung besteht dabei für jede Gilde jeweils aus identischen 5 Karten, die die Waffen und Zaubersprüche – auf späteren Karten sind es auch Rüstungen, Ringe und Fähigkeiten – darstellen. Diese Gilden müssen in jedem Szenario Augaben erfüllen, zu denen standardmäßig auch das Ausschalten der Helden anderer Gilden gehört …. also bye-bye Koop, hier wird ausgeteilt, dass die Fetzen fliegen. Denn nur eine der drei (bzw. 2 im 2-Spieler-Spiel) zu erfüllenden Questen muss eine „SGU“ (Spieler gegen Umgebung) sein. Leichter ist es, angeschlagene Helden der anderen Gilden … ähm, davon zu überzeugen, dass sie hier nichts mehr zu suchen haben. Zwischen den Szenarien „leveln wir auf“, was in diesem Fall im Erwerb besserer Ausrüstung besteht. Zudem wirken dann „Todesflüche“ wie bespielsweise „Schlimmes Nasenbluten“, die auf die Helden treffen können, die im vorherigen Szenario wiederbelebt werden mussten (keiner scheidet wirklich aus). Wir spielten zwei Szenarien hintereinander und ich hatte einen Mordsspaß dabei! Klar, gab es Momente, in denen einzelnen Spielern einfach mal gar kein Würfelwurf glücken wollte. Aber genau diese Komponente, ein einfacher aber teils unvorhersehbarer Würfelmechanismus im Kampf, macht hier das Salz in der Suppe aus. Mal gelingt nix, mal werden aus 4 Kampfwürfeln ganze 10 Schadenspunkte. Die Wege auf den Spielplänen sind zudem durch Portale kurz, so dass ab der ersten Runde alles möglich ist. Arcadia Quest ist nichts für Planer und Strategen, lässt aber etwas taktieren zu. Das Spiel nimmt sich nicht so ernst und so sollte man auch als Spielergruppe rangehen. Ich hoffe auf eine baldige Weiterführung unserer Kampagne.

krisse hat gespielt:

Zuerst starteten wir mit einer Runde La Cosa Nostra. Bei dem Kartenspiel versuchen alle Spieler als Bosse verschiedener Clans das meiste Geld zu sammeln. In vier Runden bauen alle ihr Imperium auf und hauen und stechen sich untereinander um am Ende möglichst oben zu schwimmen.
Geld bekommt man besonders durch verschiedene Aufträge und durch seine Geschäftsmänner sowie Firmen, aus denen man am Ende einer Runde Schutzgeld pressen kann. Mancher Auftrag und viele Einflusskarten ermöglichen es aber auch die anderen Mitspieler auszubremsen und zu manipulieren. Außerdem ist man bei seinen Aufträgen häufig darauf angewiesen Hilfe von anderen Spielern in Anspruch zu nehmen: Um Falschgeld unters Volk zu bringen benötige ich zum Beispiel einen Nachtclub und muss dafür einen Deal mit einem Spieler abschließen. In den späteren Runden braucht es dann noch deutlich mehr Unterstützung.

In unserer Runde lies sich bis zum Ende nicht wirklich klar absehen, wer wohl vorne lag. Dafür flogen besonders zum Ende die Fetzen. Was nützt auch ein Deal, wenn die dafür nötige Unterstützung kurz vorher das Zeitliche segnet? Oder wenn der Deal klappt, aber dann plötzlich ein Konkurrent hinter Dir steht und Dich davon „überzeugt“ mit Dir zu „teilen“? Letztlich konnte Sebastian das Spiel knapp für sich entscheiden.

Anschließend testeten wir Lost Legacy aus. Das Spiel, welches auf der Mechanik Love Letters basiert, spielt sich dennoch ganz anders. Das Spiel kommt mit zwei Decks, die wir beide einmal ausprobierten, aber die auch miteinander kombiniert werden können. Der fliegende Garten ist ein weniger interaktives Deck, welches besonders auf die Erkundungsmechanik setzt, welche den Kartenvergleich am Ende einer Runde ersetzt. Das Sternenschiff dagegen bringt Elemente mit, die deutlich mehr Möglichkeiten bieten andere Spieler aus dem Spiel zu werfen und die Ruine zu erkunden (das Erkunden, sprich auf eine Karte zu tippen, welche das Lost Legacy sein könnte, kommt, wenn keine Karten mehr nachgezogen werden können. Wer dann das Lost Legacy aufdeckt gewinnt die Runde.).
Sebastian sagte von sich, dass er selten ein Spiel gespielt hat, bei dem er (oder besser wir) so viele Fehler gemacht haben oder uns verplapperten.
Auch, wenn es Love Letter sehr ähnlich ist, spielt sich Lost Legacy doch sehr anders. Besonders interessant wird es, wenn man beide Sets miteinander mischt.Am Ende konnte ich beide Spielrunden für mich entscheiden. Die erste recht deutlich, aber die zweite war ein sehr knappes Rennen zwischen Vero und mir.

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Ersteindruck Neuheiten Spielberichte Spiele

Messerückschau

Die SPIEL 2014 ist vorbei. Noch bevor alle Tränen getrocknet sind, erzählen wir Euch hier, welche Neuheiten wir gespielt haben.

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Rezensionen Spielberichte Spiele

Wie auf Schienen

Daniels Spielwoche (41/2014)

Verdammte Eurospiele! Was ist nur mit euch los? Warum muss ich euch die ganze Zeit spielen? Und warum bin ich so hin- und hergerissen? 

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Spielberichte

Spielbericht vom 08.10.2014

Das Warm-up für die Spielemesse läuft in vollem Gang, zum Beispiel am vergangenen Spieleabend. Viele altbekannte Gesichter, aber auch einige neue Mitstreiter fanden sich am letzten Mittwoch wieder im Spieltraum ein. Und das war unter anderem auf den Tischen:

  • Mush! Mush!
  • Avalon
  • Witches
  • Strauß voraus
  • Hansa Teutonica
  • Cash ’n‘ guns, 2. ed.
  • Cosmic encounter
  • Star realms
  • Abyss

Ingo spielte:

Zu Beginn haben wir in einer 7er Runde Avalon gespielt. Ich kannte bislang nur Der Widerstand und lernte jetzt erstmals die Tafelrunden-Ausgabe dieses Spieles an. Neu sind die Rollenkarten, die spezielle Fähigkeiten mitbringen. Wir spielten mit Merlin und dem Meuchelmörder und haben so zwei Runden bestritten. Beide Male konte die Getreuen Artus‘ das Spiel für sich entscheiden. In der zweiten Runde zeigte sich wieder sehr schön, wie sehr das Quatschen … aber auch das Schweigen …. zu diesem Spiel gehört: wir Bösen versuchten unsere letzte Chance auf einen Sieg zu nutzen, indem wir Merlin elimieren. Die beiden größten „das kann ja nichts werden, das ist ja jetzt so eindeutig …“-Redner waren beide einfache Getreue. Der schweigsamste in der Runde, den wirklich keiner auf dem Schirm hatte, stellte sich als tatsächlicher Merlin heraus. Fazit: Wie bereits der Vorgänger ein klasse Spiel, das viel Emotionen mit sich bringt, schnell gespielt ist und zu einer sofortigen Wiederholung auffordert.

Danach verteilten sich die Runden neu und es gab für mich eine Vierer-Runde Hansa teutonica. Mann, ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Spiel und Tiefe in dem vergleichsweise reduzierten Material steckt. Anfangs gibt es viel zu erklären, aber dann spielen sich die Züge der Spieler recht flott. Schön ist die Möglichkeit seinen „Schreibtisch“ (=Spielertableau) weiter zu entwickeln und somit immer mehr und stärkere Aktionen zu bekommen. Das Ganze ist gar nicht so thematisch, sondern eher abstrakt, funktioniert aber so gut und ist so schnell aufgebaut, unterhält bis zum Schluss und wartet in der Wertung durchaus noch mal mit Überraschungen auf, dass es wirklich längst mal wieder auf den Tisch gehörte. Gewonnen hat Vero, bei der die Ost-West-Verbindung noch den entscheidenden Sprung vor meinen Zählstein gebracht hat.

Zuletzt haben wir in leicht veränderter Besetzung noch Abyss gespielt, was diesmal ausnahmsweise inkl. Erklärung 1,5 Stunden gedauert hat … aber es war auch schon 23:30 als wir anfingen. Ich habe es mittlerweile in allen Spielerzahlen gespielt und mag es immer noch sehr, egal ob mit 2, 3 oder 4 Spielern. Ich schrieb darüber schon im letzten Spielbericht. Für Krisse lief es lange Zeit sehr schlecht, aber er konnte im letzten Zug 20 Punkte durch seine Aktion machen, was ihm den dritten Platz einbrachte. Sebastian, der vorher bereits das Hundeschlittenrennen Mush! Mush! für sich entscheiden konnte, beherrschte das Wasser auch in flüssigen Aggregatszustand und konnte mich um 2 Punkte schlagen (hätten wir an diesem Abend ein Spiel über Wasserdampf oder Nebel gespielt, er hätte auch das Ding nach Hause gebracht 🙂 ).

Es war wieder ein schöner Abend mit vielen netten Menschen und tollen Spielen.

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Spielberichte

Spieleabende vom 24.09. und 01.10.

Die Spiel in Essen wirft ihre Schatten voraus, Daniel zieht um und entsorgt alle überflüssigen Erweiterungsschachteln („OMG, er hat Rom angezündet!!“) und Krisse macht sich wohl schon warm für Dauer-Rokoko-Erklärerei. Aber es soll hier zumindest einen kurzen Rückblick auf die letzten beiden Spieleabende geben. Der am 24.9. fand im Spieltraum statt und ich kann mich noch an folgendes erinnern:

  • Thunder Alley
  • Die verbotene Insel
  • Qwixx – Das Kartenspiel
  • Machi Koro
  • King of Tokyo
  • und noch einige mehr, aber da habe ich jetzt Lücken 😉

Am 1.10. wurde noch recht spontan ein Extra-Spielen im Holling angekündigt, zu dem sich dann eine kleine Runde traf und den Abend zu einem Bruno-Cathala-Abend machte. Gespielt wurden also:

  • Abyss
  • Five tribes

 

Ingo spielte:

Am 24.9. reichte es „nur“ für eine 5er Runde Thunder Alley. Andreas, Krisse, Martin, Dennis und ich ließen die Motoren aufheulen und die Racing-Teams drängeln und schieben. Dass das Spiel inkl. Erklärung ca. 3 Stunden gedauert hat, ist mir dabei kaum aufgefallen. Das Spiel macht Spaß! Das Fahren der Wagen in Kolonnen lässt ständig neue Rensituationen entstehen, auf die ich mich dann mit meinen verbliebenen Karten einstellen muss. Das Schadenssystem fand ich nach dem Erklären erst seltsam, aber es funktioniert hervorragend! TA bringt für mich eine erfrischende Mischung aus Planbarkeit und Zufallselementen und ist prompt in meiner Spielesammlung gelandet! Gewonnen hat Andreas, da sein Team insgesamt am besten platziert war, obwohl Martin einen seiner Wagen als erster durch das Ziel gebracht hatte.

Abyss habe ich eigentlich nicht spielen wollen, es sah mir zu düster aus und ich wusste nicht, ob mir das Unterwasser-Setting gefällt. Ein Video auf BGG hat mich dann doch neugierig gemacht und …siehe da, es hat mich beim ersten Spielen überzeugt. Sicherlich sind die Mechansimen nicht neu, aber in ihrer Zusammensetzung toll aufeinander abgestimmt! Es gibt nur kurze Downtime und auch bei Vollbesetzung lässt sich eine Spieldauer von 45-60 Minuten erreichen. Und was besonders erstaunlich für mich war … Spiel, Spielregel und Spielgefühl lassen mich die Optik und das Material nun als extrem reizvoll und passend erscheinen! Also, wer es noch nicht kennt und nicht unbedingt jeden Zug hundertprozentig im voraus planen muss: ausprobieren! Ich stimme verschiedenen anderen Rezensenten zu, die es als gehobenes Familienspiel bezeichnen. Ach ja, das Spiel ließ mich aus Dankbarkeit, dass ich es gerade frisch erworben hatte deutlich gewinnen. Andere Partien, die ich schon vorher spielen konnte, gingen z. T. sehr knapp aus (79-80-81) und selbst Mitspieler, die sich weit hinten in den Punkten gesehen hatten, waren deutlich knapper im Rennen als es aussah.

Five tribes ist der zweite geniale Cathala-Streich in diesen Tagen. Ein einfacher Setzmechanismus mit daraus resultierenden Folgeaktionen lassen die Situation auf dem Spielfeld (zufällig in einem 5 mal 6 Raster aus Plättchen ausgelegt) sich ständig verändern. Es gibt, wie auch bei Abyss, mehrere Dinge die Punkte bringen (ja, es ist auch Punktesalat dabei) und auch hier war erst bei der Punktewertung zu erkennen, wieviel die einzelnen Strategien tatsächlich wert waren. Andreas war von allen favorisiert, weil er durch einen erworbenen Dschinn ständig Plättchen besetzen konnte, was sehr stark wirkte. Über seine endgültige Platzierung hülle ich den berühmten Mantel des Schweigens (ob es den wohl in der Descent-Nerekhall-Erweiterung endlich als Karte gibt?), gewonnen hat jedenfalls Matthias, der diesen Sieg auch fast gar nicht fassen konnte. Die Marktkarten scheinen schon sehr stark. Im Vergleich zu Abyss bietet Five tribes etwas mehr Steuerungsmöglichkeiten, denn wenn ich erst einmal am Zug bin, liegen alle Informationen für diesen Moment offen. Das kann aber auch zu Analysis-Paralyse führen und dadurch wird Five tribes etwas trockener als Abyss … eigentlich klar, wenn man sich die Settings der Spiele anguckt ;-)! Aber das soll keine Abwertung sein, sondern nur ein deskriptiver Unterschied: Dem einen wird dies mehr gefallen, dem anderen das. Five tribes fand ich auch klasse!

Für die, die durch die Nennung von Punktesalat abgeschreckt werden, lohnt sich vermutlich der Blick auf Abyss etwas mehr (und trotzdem), denn hier gibt es nur einen 4-Komponenten-Salat und es spielt sich auch nicht wirklich wie ein übliches Spiel dieser Kategorie. („Also, so seh‘ ich es!“ U. Martens)

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Spielberichte Spiele

Pfadfinder, Krankheiten und kosmische Begegnungen

Daniels Spielwoche (38/2014)

Ich komme echt wenig zum Spielen momentan, daher sind auch meine Spielwochen derzeit eher Spielvierzehntage. Zum Glück gibt es aber die Mittwochabende im Spieltraum und im Holling.

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