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Spiele

Frisch gebacken!

Fremdgehen und Spiele nicht in unserem friendly local gaming store kaufen? Geht ja gar nicht. Mache ich auch nicht*. Aber ab und an mache ich doch eine Ausnahme**. 

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Spiele

Es wird bunt!

Ein neues Spiel ist angekommen. Gierig öffne ich es, stanze die Pappcounter aus, dabei ein Glas Rotwein trinkend, und befingere die Miniaturen. Doch wohin das Auge auch blickt, alles ist grau. 

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Spiele

Spielträumer-Quartett: „Spiele der Stunde“

Neuer Monat, neue Spiele: Ingo und Daniel spielen heute Quartett. In echt.

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Spiele

„Wenn’s vorbei ist, ist’s vorbei“

Nach dem spielerischen Silvester auf der Messe in Essen vor nunmehr zwei Monaten, kommt jetzt auch das kalendarische Jahresende bald auf uns zu. Zeit für die letzten Eindrücke des Jahres:

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Spiele

Spielend Flüchtlingen helfen

Viele Menschen engagieren sich um das Ankommen hier in Deutschland zu erleichtern. Neben Sach- und Geldspenden gibt es auch tausende Freiwillige, die sich in verschiedensten Projekten engagieren. Da geht es vor allem darum die Flüchtlinge darin zu unterstützen sich hier einzuleben, Sprachkurse anzubieten und vieles mehr.

Spielen kann dabei gleich auf mehrere Arten helfen. Zunächst vertreibt es Zeit und führt Menschen zueinander. Außerdem kann es beim Austausch und beim Lernen der Sprache helfen. Und nicht zuletzt bringt es ein wenig Freude in den Alltag.

Steffen Mühlhäuser ist Spieleerfinder und hat ein Projekt gestartet um den Flüchtlingen zu helfen. Er hat eine Spieleschachtel entwickelt, die mit wenig Material fünf Spiele zur Verfügung stellt. Das Spiel heißt FIVE! und bietet mit wenigen Holzklötzchen sehr unterschiedliche Spiele an, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen gefallen sollen.

Aktuell sucht er noch nach Unterstützern um die Kosten für die Produktion der ersten Auflage zu finanzieren. Diese soll 5000 Stück umfassen und kostenlos an Flüchtlinge verteilt werden. Auch Einzelpersonen und Initiativen, die sich in der Flüchtlingshilfe betätigen sollen das Spiel beziehen und verteilen können.

Auf dieser Seite wird das Projekt vorgestellt: FIVE!

Und hier kann es unterstützt werden: Give me FIVE!

Spieleabend mit Flüchtlingen auch in Osnabrück

Außerdem startet die Koordinierungsstelle Flüchtlingssozialarbeit in Osnabrück im nächsten Jahr einen regelmäßigen Spieleabend mit Flüchtlingen im Haus der Jugend. Ab dem 11. Januar 2016 soll jeden zweiten Montag ein Spieleabend stattfinden, an dem Flüchtlinge teilnehmen können. Den Flüchtlingen soll damit neben etwas Abwechslung im Alltag auch das Erlernen der deutschen Sprache erleichtert werden.

Interessierte, die sich hier engagieren wollen können sich an die Freiwilligenagentur Osnabrück wenden, die in der Bierstraße 32a zu finden oder unter freiwilligenagentur@osnabrueck.de direkt erreichbar ist.

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Ersteindruck Spiele

Essen 15 · Die Neuheiten (Teil II)

Es geht weiter: unsere weiteren Eindrücke der Essen-Neuheiten. Im zweiten Bericht von Ingo und Daniel: kleinere Spiele und Familienspiele.

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Ersteindruck Neuheiten Spiele

Essen 15 · Die Neuheiten (Teil I)

Was für ein Spektakel! Nach vier Tagen Messe klingeln uns immer noch die Ohren, und es fällt nach der geballten Spieleflut richtiggehend schwer, wieder in die Realität zurückzufinden. 

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Spiele

AufgegEssen 2015

Mittlerweile sind die meisten Spielträumer aus dem Spieleozean in Essen wieder aufgetaucht und das große Auspöppeln hat bereits begonnen, ist vielleicht schon abgeschlossen oder wird in Vorfreude erwartet. Wie im letzten Jahr kommen die kurzen Ersteindrücke zu den gespielten Spielen etwas später und ich hoffe, dass wir dies wieder als Autorenteam mit namentlich herausgestellten Meinungen bewerkstelligen können. Heute soll hier wieder zunächst ein persönliches Gesamtfazit stehen.

Fange ich mit dem wichtigsten an: den Spielen …. nein. Halt! Alles zurück! Ist ja schließlich ein persönliches Fazit.

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Keine Schachtel: Marco Polo und Chada und Thorn, Promomaterial, bzw. Minierweiterung

Fange ich also nochmal an, diesmal mit dem mir wichtigsten: Endlich hatten wir unsere eigenen T-Shirts!! Was bei anderen längst Brauch ist, schmorte bei uns in der Pipeline bereits viele Jahre so vor sich hin, und 2015 haben wir dann endlich rechtzeitig zu planen begonnen. Großen Dank an Daniel, der den größten Teil der Arbeit hatte! Jetzt konnten wir uns also nicht mehr hinter einer pseudobürgerlichen Fassade verstecken, sondern haben Farbe bekannt. Also eigentlich haben wir FarbeN bekannt, da jeder entscheiden durfte, welche Farbe er  bevorzugt. Ihr könnt uns also ab sofort auf entsprechenden Veranstaltungen gezielt ansprechen, und hey… sogar der Name steht schon drauf. Und bislang halten wir uns auch noch daran, dass das was drauf steht, auch wirklich drin ist!

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Kleine Schachtel: Deep Sea Adventure, Maskmen, Abordaje!, Guns & Steel, Epic (eigentlich Kickstarter, kam aber zur Messe an…passt )

Nun aber zum Spielen selbst. In diesem Jahr hatte ich wohl richtig Glück, denn drei der Messehits (Mysterium, Codenames und T.I.M.E. Stories) konnte ich schon spielen, bzw. Probe spielen. Bei T.I.M.E. Stories hatte ich wirklich Glück, denn wir haben am Donnerstag noch für Samstag morgen einen Platz bestellen können. Später wurden Termine nur tageweise vergeben. Es gab nur drei Tische und diese waren vom Messerummel abgeschottet (aber hinter einer Glasscheibe, war also ein bißchen wie im Zoo). Der Andrang war sehr groß und eine der Mitarbeiterinnen sagte, sie hätten das Interesse doch unterschätzt. War es jetzt nötig, das so aufzuziehen? Über die Menge der Tische hätte man sicherlich durch Foren- und Blog-Erforschung bessere Informationen sammeln können. Aber die Geheimhaltung und Abschottung ist echt unerlässlich, wenn man sich den Spielspaß nicht verderben möchte. Über das Spiel berichte ich später (natürlich ohne Spoiler), aber die Heranführung ist den Mitarbeitern auf der Messe wirklich sehr gut gelungen. Wir wurden als Rekruten begrüßt und instruiert und bekamen so eine spielerische Einführung in den thematischen Hintergrund.  Daumen hoch! Überhaupt habe ich viele kompetente und motivierte Erklärer erlebt, was den Spielspaß schon beim ersten Spiel steigerte. Es gab nur eine Ausnahme, bei der die Erklärererin eher wirkte, als solle man sie besser in Ruhe lassen. Nicht dass sie nicht auf Fragen geantwortet hätte, aber eine zugewandte Begleitung beim Spiel war Fehlanzeige. War aber das einzige Negativerlebnis in dieser Art. Die Mitspieler an den Tischen waren auch allesamt nett und umgänglich! Wie schön, solche Menschen in unserem Hobby wiederzufinden.

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Große Schachtel: Prime Time, Colt Express Erweiterung, Kult und Kulturen (Golden Ages Erweiterung), Gipfelstürmer

Etwas abseits der Hallen fand der Live-Stream von Hunter und Cron statt. Und da die beiden unsere beiden Lieblings-Spieledealer am Donnerstagabend im Talk zu Gast hatten, fand sich auch nicht kleiner Teil der Spielträumer-Shirts dort ein. Malte und Nils haben mit den beiden ein bißchen über die Messe früher und heute gesprochen, darüber wie sie Spiele aus der großen Masse filtern und auch ihre Geheimtipps bekannt gegeben. Hunter und Cron waren kaum noch bei Stimme, haben aber sowohl im Stream als auch außerhalb der Kamera sehr sympathisch gewirkt. Selbiges gilt für Alexander, der die beiden tatkräftig unterstützte.  Und über die kleine geografische Schwäche schauen wir doch gerne weg 😉 . Also: liebe Grüße aus O…ldenburg nach Ber…chtesgarden 🙂 !! Hat Spaß gemacht bei euch! Es wurden hinterher noch Gruppenfotos gemacht, hoffe wir bekommen eines davon. Dann können wir das hier auch noch einmal einbinden!

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Absurd große Schachtel: A Game of Gnomes (Epic und Prime Time als Maßstab) …

So, als erstes soll es das jetzt sein. Ich blicke zurück auf gefühlt vollere Messehallen als 2014, viele schöne Spielerlebnisse und zum allergrößten Teil positive Erlebnisse. Mehr dann später in den Ersteindrücken zu den Spielen an sich.

Bis dahin wäre ich wieder mal interessiert, was denn bei euch so in der Tüte (zwinkerzwinker … als ob eine Tüte reichen würde) den Weg nach Hause gefunden hat. Meine Auswahl ist auf den eingebundenen Bildern zu erkennen.

Also dann: Tütenkontrolle … und: Weiter spielen!

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Spiele

Into the great wide open

Ich gestehe es: ich mache es gerne in der Öffentlichkeit. Es ist ein gewisser Kitzel, von unbedarften Menschen dabei beobachtet zu werden. Am liebsten gehe ich in ein Café und gebe dort bei einem Milchkaffee und einem sündhaften, matschigen Schokoladenkuchen meiner Leidenschaft nach.

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Spiele

Ich glaube Doppelkopf ist schuld….

…daran, dass mir Kartenspiele zusagen, bei denen ich aus dem, was ich gerade auf der Kartenhand halte, irgendwie das Beste machen muss. Und dass mir Kartenspiele überhaupt (Stichspiel oder nicht) Spaß machen. Deshalb gab es jetzt erneute positive Überraschungen bei Spielen, die bislang sehr am Rande meines Radars lokalisiert waren. Die Rede ist von Sentinels of the Multiverse und Imperial Settlers, welche mich nach den ersten Spielen sehr zum Wieder- (-und wieder- und wieder- usw. im Falle der Sentinels)-spielen animiert haben. Und für alle, denen es hier zu unkritisch zugehen sollte, folgen noch Ersteindrücke von X-Com – Das Brettspiel und Takenoko, sowie der langsame Fall von Nations – Das Würfelspiel.

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Ra und Tempest gegen Baron Blade, in einer 2er Variante, die ganz gut funktioniert und auf BGG zu finden ist.

Aber zuerst: Bühne frei für die Superhelden! Sentinels of the Multiverse ist ein Spiel mit Decks und ohne Deckbau. Vielmehr sind alle Superhelden, Superbösewichte und die Umgebungen, in denen diese gegeneinander antreten, durch fest vorsortierte Decks definiert, die sich je nach Helden- usw. -Typ alle anders spielen. SotM ist dabei voll kooperativ, d.h. am Ende ist entweder das Böse besiegt, oder die Helden. Die Umgebung hat dabei Einflüsse, die mal hilfreich für die Helden sind, oft aber Erschwernisse darstellen. Die Grundregeln sind dabei denkbar einfach: beginnend mit dem Bösewicht, dann reihum alle Helden und zuletzt die Umgebung spielen einfach eine Karte vom Deck (Bösewicht und Umgebung) oder aus der Hand (Helden), die dann ausgeführt wird. Die Helden dürfen zudem nach dem Spielen der Karte eine Fähigkeit (power) nutzen und eine Karte nachziehen. Vorher und am Ende jedes Zuges werden eventuell ausliegende Effekte (start of turn, end of turn) automatisch ausgeführt. Das war’s! Aber durch die Vielzahl der Karten stellt sich das halt bald deutlich komplexer dar. Die Autoren schaffen dabei durch Illustrationen und Flufftexte ein ganz eigenes Superhelden-uni -multiversum. …..Moment mal …Waas!? Kein Spiderman, Wolverine, Batman!? Kein Magneto, Joker, Green Goblin!? Kein Gotham City?! Nö. Und tatsächlich vermisse ich das auch gar nicht. Die hier geschaffen Helden sind oft sehr eindeutig an bekannte Helden angelehnt, aber auf eine sehr charmante Weise, die eher an eine Hommage als an eine billige Kopie denken lässt. Die Grafik ist vermutlich wie immer streitbar, mir gefällt sie, vor allem wegen der szenischen Darstellungen auf den Karten, die zusammen mit dem Flufftext die Effekte der Karten sehr schön plastisch werden lassen. In der Grundbox stehen 10 Helden zur Verfügung, die bereits eine Bandbreite an Strategien zulassen und sich in 3-5er Gruppen 4 Gegnern in 4 möglichen Umgebungen stellen. Mein Beitragsbild zeigt die Grundbox inkl. der großen Doppelerweiterung (Rook City/Infernal Relics) und je einem ehemaligen Promodeck (kann heute einzeln käuflich erworben werden) von Helden, Schurken und Umgebung. Passt alles super in eine Box, die damit 15 Helden, 13 Bösewichte, 13 Umgebungen und alle Counter fasst (und das ist noch nicht alles, aber vernünftige Spieler können es dabei zunächst belassen … falls einer von denen hier überhaupt mitliest 😉 ).

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Für alle, die gerne All-in gehen, hier der Rest der Sammlung. Bei Vengeance kann man dann auch als Superheldengruppe gegen eine Superböseschurkengruppe antreten!

Da muss man sich erst einmal durch alle Konstellationen prügeln! A propos prügeln: tatsächlich geht es hier nur darum Lebenspunkte zu reduzieren, was zwar thematisch auf sehr phantasievolle Art geschehen kann, aber mechanisch keinen wesentlichen Unterschied macht und natürlich keine Offenbarung ist. Auch ist der Überblick über die Effekte manchen Kritikern zu fiddly und zu viel Mathe. Fiddly…ok, stimmt manchmal. Mathe…jaaaah, aber mit Plusrechnung und Minusrechnung im Zahlenbereich 1-100 (in einer Ausnahme bis 200) sollten die meisten wohl klarkommen. Mir macht es Spaß, die einzelnen Decks der Helden zu entdecken, zentrale Themen und Karten zu identifizieren, um die das Deck aufgebaut ist. Mal ein schnelles durch das Deck Hecheln und dabei mit Hilfe der Ablage noch immer mehr Schaden verteilen – Tachyon -, und mal ein Hau drauf Deck –Ra oder Haka). Die Komplexität der Decks ist in der Anleitung zwischen 1 und 3 angegeben und mit einer 1er Komplexität können auch unerfahrene Spieler sofort Spaß haben. Die Bösewichte (warum klingt das irgendwie nicht so cool wie Villain?!) sind mit einer Schwierigkeit von 1 bis 4 eingestuft und agieren irgendwie auch intelligent. Einzelne Karten des Decks sowie dauernde Fähigkeiten sorgen dafür, dass die Charakteristika der einzelnen Schurken (klingt schon etwas cooler) gezielt zum Tragen kommen und sich Persönlichkeiten zeigen, wenn auch fiese. Es gibt für iOS und Android das Ganze bis zu Infernal Relics auch digital, leider ohne Testversion, und zwar sehr schön umgesetzt! Wer ein Superheldenspiel mit schönem und neuem Hintergrundthema bei gleichzeitiger Vertrautheit sucht, viel Abwechslung in Helden- und Gegnerwahl mag und mit Englisch (und „Mathe“, s.o.) kein Problem hat, sollte mal einen Versuch wagen. Sebst Optimierer bekommen etwas geboten, wenn sie versuchen, diejenige Heldengruppe zusammenzustellen, die es mit Schurke/Bösewicht XY aufnehmen kann! Reine Eurogamer werden hier aber keinen Spaß haben.

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Meeples, Ressourceeples, Marker und Karten! Paradies für Eurogamer.

Letztere könnten vielleicht eher mit Imperial Settlers von Ignacy Trzewiczek etwas anfangen. Hui, wie niedlich kommt die Grafik daher und verleitet womöglich den Interessenten zu denken, ein humoriges und nicht so ernstes Spiel in den Händen zu halten! Denkste!! Hier wird hat um Ressourcen gekämpft, hier werden Züge optimiert (im Rahmen dessen was die eigene Kartenhand und Auslage hergeben), hier wird auch beim Nachbarn mal was zerstört, um noch Siegpunkte herauszukitzeln. Vier unterschiedliche Völker, alle etwas anders zu spielen, konkurrieren hier um die bedeutendste Zivilisation…nee, ehrlich, ein Zivispiel ist Imperial Settlers gar nicht, aber das störte mich bereits in der ersten Partie nicht mehr. Es ist ein gutes, vielleicht sogar sehr gutes Aufbauspiel mit dem von mir so geliebten Karten-variabel-nutzbar-Prinzip (wenn ich diese Karte für x nutze, kann ich sie danach nicht mehr für y oder z nutzen) wie z.B. auch von Brügge oder Ruhm für Rom bekannt. Und auch wenn es durch das Zerstören beim Gegner eine Komponente hat, die viele abschrecken könnte, der Geschädigte profitiert auch etwas von dieser Aktion, so dass ich das Spiel bislang noch nie als aggressiv erlebt habe. Freue mich schon auf Erweiterungen, von denen zwei schon angekündigt und noch viele mehr denkbar sind.

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Eigentlich sieht das aus, als hätte es mir gefallen können. Hätte, hätte …

In Sachen Verbindung von Brettspielen und digitalen Hifsmitteln bin ich bislang Purist: entweder analog oder digital, aber der neue Trend, digitale Hilfsmittel bei einigen Brettspielen einzusetzen, so dass das Spiel ohne schon nicht oder kaum mehr spielbar ist, löst bei mir so gar keine Gegenliebe aus. Entsprechend war X-Com auch nicht auf meiner Wishlist, aber Thema und Spielgruppe am letzten Spieleabend passten, also los: vielleicht überrascht es mich positiv wie zuletzt Puzzle-Strike. Und ja tatsächlich, der Echtzeit-Teil des Spieles mit seinen unterschiedlichen Rollen und Aufgaben ließen mich daran erinnern, dass ich seinerzeit Space Alert auch sehr unterhaltsam fand. Aber trotzdem trug dann der Rest irgendwie nicht weiter. Und der Rest nimmt halt den größeren Teil der Zeit ein, die Verwaltung und Auflösung der Aufgaben. Also hinterließ mich das Spiel zwiegespalten: tolles kooperatives Teamwork in der Echtzeitphase, in der wir unsere Aufgaben von der App mitgeteilt bekommen (vor allem WANN diese zu erledigen sind), aber der Rest kann dann irgendwie mit kaum einem kooperativen Spiel mithalten, das ich kenne. Erstaunlicherweise muss ich also feststellen, dass mir gerade der app-gesteuerte Teil gefiel. Und ich würde wohl noch einmal mitspielen, allerdings hatte ich direkt nach dem Spiel keine Lust auf eine weitere Partie. Und ich denke immer noch: Brett bleibt Brett und Bit bleibt Bit!

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Niedlich und unter Artenschutz … gilt dies A) für den Panda; B) für den Gärtner; C) für das Spiel; D) Mirdochegal

Takenoko ist ja soooo süüüüß! Also optisch. Vom Spiel her ist es eher seichte Unterhaltung, und da ich gerade von seichter Unterhaltung spreche: ich fühlte mich von Takenoko etwa so unterhalten wie seinerzeit bei meiner ersten (und bislang einzigen) Partie Splendor. Jetzt weiß ich ja, dass es vermessen ist, ein Spiel nach nur einem Durchgang zu bewerten und ich war zugegeben sehr unkonzentriert und völlig im Hintertreffen bei dieser Partie. Aber für weitere Partien muss mich ein Spiel halt irgendwie in dem Glauben zurücklassen, „beim nächsten Mal machst du es besser, lieber Spieler“ oder „ich werde immer besser und interessanter, je länger du Zeit mit mir verbringst“! Puuh, liebes Takenoko, in diesem Fall kann die schöne Schminke leider aber nicht darüber hinweg täuschen, dass du für mich wahrscheinlich nicht das Richtige bist. Aber hey, andere Mütter haben auch spielbegeisterte Kinder hervorgebracht und du wirst sicherlich jemanden finden, der besser zu dir passt! Also, Ciao!

Mit Erstaunen musste ich letztens feststellen, dass da ein Spiel in meinem Regal steht, welches da heißt Nations – The dice game. Und sofort kamen die Erinnerungen: die große Freude als es angekündigt wurde, die Enttäuschung, dass es so lange bis zum Nachdruck dauerte und schließlich die Freude an den ersten Spielen. Aber irgendwie fehlt mir derzeit die Motivation und der Gedanke, „das müsstest du auch längst mal wieder spielen“. Irgendwie bleibt ein Gefühl, dass da jetzt nicht mehr so viel heraus zu holen ist, dass ich bei Würfelspielen auch eher Im Wandel der Zeiten – Das Würfelsspiel oder thematisch ganz anders angesiedelte Spiele bevorzugen würde. Den großen Bruder, den müsste ich mal wieder spielen. Beim Würfelspiel verblasst der Glanz, weil eigentlich eben kein Zivilisationsaufbau-Gefühl entsteht (im Gegensatz zu IWdZ-DW) und die Möglichkeiten schnell erschöpft sind. Aber die Würfel sind trotzdem sehr schön.

Abschließend musste ich gerade heute die Erfahrung machen, dass mich eine Vorankündigung für Essen doch jetzt schon gepackt hat, obwohl ich da bislang trotz einiger Vorab-Hypes bislang noch sehr gelassen war. Tail feathers ist ein taktisches Miniaturenspiel aus dem Maus und Mystik-Universum! Von den gleichen Machern und mit Vogelreitern und so. Quasi D&D Attack Wing in niedlich! … und hoffentlich nicht in Unendlichkeit zu erweitern… (frommer Wunsch?)

Die Messe rückt immer näher und vielleicht ist der nächste Bericht schon eine Messrückschau. Und bei euch so? Fragen, Antworten, Philosphien und Verschwörungstheorien bitte wie immer in den Kommentaren.

Weiter spielen!

 

 

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