Tja, die 4. Welle ist ja schon fast wieder Vergangenheit. Der Z-95-Kopfjäger war rasend schnell ausverkauft, von den anderen Modellen gibt es nur noch spärliche Reste. Immerhin sind nun aber gerade die Tantives angekommen. Bei Weitem nicht so viele, wie wir ursprünglich bestellt hatten, aber ein paar Tage sollte es reichen…
Die 5. Welle mit 2 neuen Schiffen ist aber auch schon etwa für das 3. Quartal angekündigt: Der YT-2400-Frachter auf der Seite der Rebellen und der VT-49 Decimator im Einsatz für das Imperium verheißen neue spannende Raumschlachten im X-Wing-Universum. Ab August nehmen wir auch dafür die Vorbestellungen entgegen…
Es wäre wahrscheinlich nicht nur für die Gesundheit sondern auch für die Rätselfreunde besser gewesen ein neues Rätsel zu erstellen, anstatt unserem neuen Libero bei seinen Ausflügen entgegen zu bibbern.
Aaaauf der rechten Seite sehen sie La Tormenta Muerta, den Champion von 2012 und 2013 und auf der linken den schrecklichen Bam Bam En Fuego, der seinen letzten Gegnern wirklich gehörig eingeheizt hat um nun den Titel des Luchador! zu erringen.
Get ready to rumble!!!
In Luchador! geht es um Gewalt. Das Ziel des Spiels ist es seinen Gegner mit möglichst spektakulären Wrestlingmoves auf die Bretter zu schicken. Also etwas das mich in der Realität überhaupt nicht interessiert, ja eher anwidert (Ausnahme: The Wrestler). Aber auf dem Spielbrett kann man ja so manches ausleben, was sonst nie möglich wäre (zum Beispiel Zaubern oder dem Bodybuilding-Mitbewohner auf die Füße treten).
Wie funktioniert es? Im Grunde simpel. Man würfelt die vier Würfel seines Teams mit denen man den Gegner treffen oder verfehlen (HIT or MISS) kann oder, die Techniker unter den Wrestlern versuchen es mit blocken und kontern. Außerdem kann man den Gegner pinnen. Nach dem Wurf – wichtige Regel: jeder Würfel der nicht im Ring, respektive auf dem Spielbrett, liegt gilt als Fehlwurf – werden die Ergebnisse verglichen. Um Schaden zu verursachen greift man zu den grünen Würfeln, welche Dropkicks, Chokehold und Tableslams bereit halten. Wenn ein Gegner stark genug geschwächt wurde kann man ihn pinnen. Dafür gibt es den Pin-Würfel. Ein gepinnter Gegner muss versuchen sich zu befreien sonst wird er ausgezählt, egal wie viel Stärke er noch hat.
Zuletzt gibt es den Viva Luchador!-Würfel mit dem man Special Moves schaffen kann, welche auch besonders viel Schaden machen.*
* Wir haben das Spiel zuerst falsch gespielt. Auf den Pin-Würfeln gibt es ein Symbol, was dem Luchador!-Symbol ähnlich sieht. Darum haben wir angenommen, dass dieser es erlaubt den großen Würfel zu verwenden. Tatsächlich kann man zwei HIT-Würfel in einen Luchador!-Würfel umwandeln. Der Luchador! posiert nur vor dem Publikum und lässt sich anfeuern, was ihm einen Stärkepunkt zurückgibt. Da wir mit unserer Hausregel sehr zufrieden sind haben wir sie beibehalten.
[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]Der grüne Schadenswürfel, der gelbe Pin-Würfel und der besonders große schwarze Viva-Luchador!-Würfel.Eine Runde ist in zehn bis 15 Minuten gespielt und verlangt oft sofort nach einer Revanche. Besonders aufregend wird es, wenn sich vier Spieler finden und in Tag-Teams gegeneinander antreten. Dann steht immer einer im Ring, kann sich aber mit seinem Partner abklatschen (ob es gelingt wird selbstverständlich auch durch einen Würfelwurf entschieden). Das bringt einen Stärkepunkt und hilft sich einen Augenblick zu schonen.
Wir haben schon dutzende Partien gespielt und schieben es immer wieder als Absacker oder kurz zur Überbrückung irgendwo zwischen. Luchador! ein sehr schönes, kurzweiliges Spiel, welches schnell Freunde fand (Jonas, Sebastian, Peter), aber doch noch sehr unbekannt ist. Es ist mein Nerd-Titel der letzten SPIEL.
* Auch wenn es nur ein Erklärvideo ist zeigen die Entwickler worauf es ankommt: Selbstverständlich lebt Luchador! von der Stimmung. Würfelergebnisse dürfen, ja sollen, laut kommentiert werden, der Teampartner (und die Zuschauer feuern an, und wenn ein Team-Tausch stattfindet, dann muss dem erfolgreichen Würfelwurf auch ein echtes High Five folgen.
Galaxy Trucker mal auf der anderen Seite: bei Time ’n’ Space sitzen wir im gemütlichen Stuhl des Geschäftsführers einer galaktischen Spedition und schicken die armen Trucker aus dem erstgenannten Spiel auf ihre gefährlichen Reisen. Zumindest stelle ich mir das so vor. Das süße Leben in der Teppichetage …
Heute mag ich wieder ein Piratenspiel vorstellen, und zwar Jamaica. In Jamaica starten die Freibeuter ein Rennen um die gleichnamige Insel um zu schauen wer der Kühnste von ihnen ist. Dabei gewinnt nicht unbedingt der- oder diejenige (Ja, es gibt auch Piratinnen. Die Charaktere sind realen Figuren nachempfunden und da dürfen natürlich zwei der berühmtesten Piratinnen nicht fehlen), die zuerst das Ziel erreicht, denn es wird auch belohnt, wer auf der Fahrt alte Schätze findet und nach Hause schafft.
[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]JamaicaIn jeder Runde würfelt zuerst der Kapitän die Aktionswürfel und entscheidet sich wie er diese auf Tag- und Nacht-Aktion verteilen möchte. Dann suchen sich alle Spieler eine Aktionskarte aus. Darauf sind verschiede Symbole abgebildet: Man kann vor und zurück segeln, Gold, Schießpulver und Nahrung sammeln. Wenn alle sich entschieden haben beginnt der Kapitän seine Aktionen auszuführen und die anderen folgen reihum. Dabei muss man immer abwägen. Die Aktionswürfel zeigen wie stark man eine Aktion nutzen kann. Also zum Beispiel vier Felder nach vorne segeln oder entsprechend viel Nahrung sammeln. Da man immer beide Aktionen machen muss und nur drei Aktionskarten zur Auswahl hat kann das durchaus knifflig sein. Wenn man sich bewegt muss man außerdem darauf achten, dass man die Kosten des Felds zahlen kann, auf dem man stoppt. Dafür benötigt man die Nahrung (auf offener See) und das Gold (im Hafen). Wenn man ein Totenkopf-Versteck erreicht darf man eine Schatzkarte ziehen. Und wenn man auf ein Feld segelt, wo bereits ein anderer Pirat steht, dann kämpfen diese selbstverständlich. Dafür wird dann das Schießpulver verwendet um den eigenen Wurf zu verbessern und anschließend ein Würfel gewürfelt. Der Gewinner kann dann eine Karte vom Gegner oder einen seiner Laderäume plündern.
[/fusion_builder_column][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]JamaicaJamaica ist ein wirklich großartig gestaltetes Piraten-Rennspiel. Das Spielmaterial ist sehr edel und die Gestaltung des Spielbretts und der Spielkarten ist wirklich schön. Die Aktionskarten kann man in einer Reihe auslegen und damit ein Panorama bilden, welches den bunten Piratenalltag illustriert.
Das Spiel ist auch in großer Besetzung sehr kurzweilig und je mehr Piraten um den Sieg streiten, desto aufregender wird es. Nicht nur dank der gelungenen Gestaltung hat sich Jamaica bei mir einen festen Platz im Spieleregal erobert. Neben Snow Tails 2 ist es mein liebstes Rennspiel.
Missgunst und Argwohn im Spieltraum! Verräter, Geheimniskrämer und heimtückische Meuchelmörder! Und ich als einziger Spieler mit einwandfreiem Leumund mittendrin …
Oh, Lord Slogar, what happened to you? You are plagued by the pox? What a tragedy.
And you Balthazar, unpleasent dog of my neighbours, you have such a nice time by a picnic in the park, that you forgot that terrible event where you was pierced by porcupines.
Die Welt ist manchmal grausam, doch wirklich schlimm ist sie für die armen Familien des düster-morbiden Kartenspiels Gloom. Sie werden von Geistern erschreckt, von Krankheiten und Unfällen geplagt oder verspottet und gedemütigt. Am Ende sterben sie einsam und verlassen einen grausamen Tod.
Und den Spieler freut’s. Denn in Gloom geht es darum seine fünf Familienmitglieder möglichst unglücklich unter die Erde zu bekommen. Sie alle sind düstere Exzentriker, wie die diminutive Diva Tumblelisa (Das Spiel strotzt vor Alliterationen) oder gefährliche Soziopathen wie die Wellington-Zwillinge. Gleichzeitig kann man das Leben der anderen Familien mit schönen Dingen wie dem Picknick aus dem Beispiel oben angenehmer gestalten, was aber selten begeistert aufgenommen wird.
[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]GloomJeder Spieler hat fünf Familienmitglieder vor sich ausliegen und versucht diese durch das Ausspielen von Karten möglichst unglücklich zu machen und dann schnell ins letzte Hemd zu kleiden. Neben dem ungewöhnlichen Thema hat das Spiel etwas ganz Besonderes: Transparente Spielkarten.
Die Karten sind auf Plastikfolien gedruckt, so dass man sie aufeinander legen und mit der Zeit Effekte überdecken kann. Neben dem Kartennamen/Storyelement oben und dem Kartentext unten befinden sich links des Charakterportraits drei Kreise, auf denen man positive und negative Werte finden kann. Diese zeigen an wie (un-)glücklich das Familienmitglied ist. Je geringer der Wert, desto besser für den Spieler.
Neben diesen Karten, die man auch auf die Figuren der anderen Mitspieler spielen kann gibt es noch Rest-in-Peace-Karten, welche einen Charakter sterben lassen (was aber nur als die erste von zwei Aktionen möglich ist) und Aktionskarten, die spezielle Aktionen ermöglichen.
Das Spiel geht so lange, bis alle Mitglieder einer Familie verschieden sind. Dann wird geschaut welche Familie das schlimmste Schicksal erleiden musste.
[/fusion_builder_column][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“]GloomZugegeben, das Thema muss man mögen. Es ist bitterböse und von derart schwarzem Humor, wie ich meinen Espresso mag (plus zwei Stück Zucker). Für alle, die durch das Thema nicht abgeschreckt sind und das Spiel auch auf Englisch spielen würden ist Gloom ein lustiger Ausflug in eine morbide Welt mit skurilen Charakteren.
Ich persönlich hatte bisher viel Spaß in den Runden, die ich gespielt habe. Man muss die Geschichte des eigenen Charakters natürlich forterzählen und nicht einfach die Karten ausspielen, weswegen es nicht für jede Gruppe geeignet scheint.
Im einfach zu spielenden (aber verzwickt zu erklärenden) CV schreiben die Spieler mit der Hilfe von bis zu sieben Spezialwürfeln einen fiktiven Lebenslauf. Es gilt, bestimmte Ziele auf Karten zu erwürfeln;