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NOCH mehr Ställe für das liebe Vieh!

Okay, das war unerwartet: Nach der ersten Gebäudeerweiterung kommen jetzt tatsächlich nocheinmal 27 weitere Gebäude für das Agricola für zwei, welche erneut spannende Wechselwirkungen und damit langfristige Abwechslung beitragen – beispielsweise kann nun ein vierter Arbeiter angeheuert werden. Da bin ich schon äußerst gespannt, wo ich es doch ohnehin so gerne spiele in letzter Zeit!
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Dauerbrenner

Dauerbrenner Q2/2013

Das letzte Quartal war ein wenig ungewohnt: Ich habe nämlich gar nicht besonders viel gespielt, und wenn, dann eher weniger ältere Titel. Spieleabende wurden hin und her geschoben und schließlich abgesagt, größere Runden kamen leider selten zustande. Irgendwie ist momentan der Wurm drin. Daher diesmal eine etwas kleinere und spezielle Liste an besonders oft gewählten Spielen, die mich aber selbst durch diese schweren Zeiten gebracht haben:
Agricola: Die Bauern und das liebe Vieh
Ist derart schnell erklärt und gespielt, dass man es trotzdem immer und überall unterbekommt. Frauenbonus. Und selbst ohne die feine Erweiterung gibt es genügend Strategien auszuprobieren. Das normale Agricola bietet zwar klar viel mehr Tiefe und würde ich daher auch zu zweit vorziehen, aber abgesehen von zahlreichen Solorunden auf dem iPad fehlte dafür einfach die Zeit.
Pictomania
Für mich derzeit ungeschlagen die Nummer eins der Partyspiele. Ob mit Familie oder Freunden, es kommt einfach immer an und jeder auf seine Kosten. Ich weiß immer noch nicht so recht, welche Strategie sich beim gleichzeitigen Malen und Raten am ehesten anbietet und die Zeit ist ohnehin immer viel zu knapp.
Hanabi
Ich habe es mir so sehr gewünscht, dann kam tatsächlich die Nominierung und jetzt schließlich auch die Auszeichnung: Hanabi ist verdient Spiel des Jahres und somit hoffentlich bald bei noch viel mehr Leuten daheim auf dem Tisch. Dieses innovative Kartenspiel muss man gespielt haben! Es harmoniert in jeder Spielgruppe etwas anders und ich habe alleine schon Spaß daran es neuen Leuten vorzustellen und deren Verhalten beim Ausprobieren zu beobachten. Fantastisch!
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Neuigkeiten

Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres sind aus dem Sack!

Spiel des Jahres 2013 ist Hanabi.
Die Jury sagt:
„Hanabi überzeugt durch einen bislang einmaligen Mix aus kooperativen, kommunikativen und deduktiven Spielelementen. Die falsch herum gehaltenen Karten sorgen nicht nur für einen ungewohnten Anblick, sondern sie fördern auch das konzentrierte Zusammenspiel. Es fasziniert, wie die Gruppen von Partie zu Partie besser harmonieren und lernen, aus klugen Tipps die richtigen Schlüsse zu ziehen. Gelingt ein legendäres Karten-Feuerwerk, ist die Freude groß.“
Kennerspiel des Jahres 2013 ist Die Legenden von Andor.
Die Jury sagt:
„Ein Spiel wie ein Roman: Auf grandiose Weise entführt Die Legenden von Andor in eine einmalige Fantasy-Welt. Von Abenteuer zu Abenteuer offenbart sich den Spielern immer mehr das Schicksal des Landes Andor und lässt die Helden immer tiefer in die stimmungsvolle Geschichte eintauchen – das Spiel wird zum Erlebnis. Innovativ ist zudem die Regel-Gestaltung: Die Losspiel-Anleitung ermöglicht einen schnellen Start; Details werden erst dann erklärt, wenn sie benötigt werden.“
Glückwünsche an die Gewinner!
Und falls Ihr diese beiden wirklich hervorragenden Spiele noch nicht kennen solltet – Ihr wisst ja wo Ihr sie bekommen könnt!
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Spielvorstellung

Spielvorstellung: Seasons: Enchanted Kingdom [Erw]

Enchanted Kingdom sind eigentlich drei kleinere Erweiterungen in einer Schachtel, die nach Belieben zum Einsatz kommen können: 
1) Zusätzliche Machtkarten bereichern das Spiel um neue Optionen und machen es damit abwechslungsreicher: sehr gut.
2) Sogenannte „Karten der Verwünschungen“ verändern noch vor Spielbeginn einige Spielregeln für die gesamte Dauer des Spiels und alle Spieler. Zufällig oder gezielt kann pro Partie eine solche Karte hinzugezogen werden um die strategische Herangehensweise abzuwandeln. Das ist zeitweise ganz interessant, wirkt sich auf lange Sicht aber nicht wesentlich aus, gar etwas ideenlos oder schränkt sogar ein: insgesamt ganz okay. 
3) Jeder Spieler kann sich vor Spielbeginn einen „Fähigkeitenmarker“ auswählen, der ihm eine einmalige Sonderfähigkeit verleiht, welche er, falls er möchte, während des Spiels aktivieren darf. Der Einsatz kann dabei auch zusätzlich Prestigepunkte einbringen, aber auch kosten. Eine weitere Möglichkeit also, ein wenig frischen Wind in jede einzelne Partie Seasons zu bringen. Hinterlässt letztendlich zwar keinen so tiefen Eindruck wie man hoffen könnte, aber dennoch: fein.
Insgesamt ist Enchanted Kindom eine gelungene Erweiterung, die das Grundspiel zwar nicht allgemein beachtlich aufwertet, dafür aber deutlich langlebiger macht. Hinter diesem Link verbirgt sich übrigens ein erstaunlich guter Onlinehändler, der Euch Seasons beziehungsweise dessen Erweiterung liebend gerne zuschick. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen. Ich träume manchmal nachts davon, das ist mir jetzt etwas peinlich.
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Spielvorstellung

Spielvorstellung: Smash Up: Wahnsinnslevel 9000 [Erw]

Soll wohl eine Anspielung auf den zeitweise sehr populären Ausruf „OVER 9000!“ sein, vermute ich. Wer den nicht kennt, hat nichts verpasst. Wahnsinn ist eigentlich nur, wie wenig in der Schachtel so drin ist: Nur vier neue Fraktionen! Dazu ein paar neue Basiskarten und Siegpunktemarker. Lässt sich auch ohne Grundspiel zu zweit spielen, aber wieso dann nicht das Grundspiel kaufen? Gleiche Schachtel, aber einfach mal nur die Hälfte reintun – bravo! Naja, egal. Wer Smash Up mag kann durch die ständige Neukombination zweier Fraktionen aber auch mit nur vier neuen eine ganze Menge Spaß haben und die Marker sind äußerst hilfreich. Es darf also meinetwegen hier gekauft werden.
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Neuigkeiten Videospiel

Die Fürsten von Catan iOS erschienen

So viele Gründe, weshalb ich ein iPad habe. Auch wenn die Umsetzung nicht ganz so super toll ist wie andere, beispielsweise Ascension oder Agricola, kommt man um einen Kauf keinesfalls herum. Woran ich das festmache? Die App fühlt sich im Vergleich einfach weniger durchdacht an, hier und da hätte der Komfort höher ausfallen können und ab und an leidet die Übersicht. Und trotzdem ist sie eine brauchbare Umsetzung des, bisher, Basisspiels mit drei Themensets. Letztere lassen sich wie im Original einzeln, aber auch gemeinsam in der Duellvariante spielen. Dazu gibt es Tutorials und natürlich, wenn auch nicht super ausgereift, Mehrspielerpartien. Für den günstigen Preis geht das total in Ordnung, auch wenn es mir das Brettspielgefühl nicht ersetzen kann – was aber wohl auch am Würfeln und Drehen liegt. Macht mal!
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Videospiel

Top100 (2012) 40-31 verfügbar

Ganz genau! Hier.

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Neuigkeiten Videospiel

Agricola iOS erschienen

Ich weiß schon wieso ich ein iPad habe. Nach den ersten Partien kann ich die Umsetzung eines der besten Brettspiele aller Zeiten nur loben: Wahlweise gibt es die reduzierte Familienversion oder die Expertenvariante mit drei verschiedenen Draft-Varianten, online oder offline, ausführliche Tutorials für Neueinsteiger aber auch Kenner die nur in die Steuerung eingewiesen werden möchten, Kartenübersichten, Statistiken, sogar die Solovariante des Originals ist mit dabei. Das Spielen selbst geht sehr flüssig und intuitiv von der Hand, nach kurzer Eingewöhnung ist die App sehr übersichtlich und bietet alle Funktionen und Hilfen die man sich nur wünschen kann. Dazu ist sie grafisch sehr ansprechend gestaltet, das Dorf mit seinen Bewohnern liebevoll animiert und Details wie wechselnde Jahreszeiten schmeicheln den Augen. Auch wenn bisher nur das E-Kartendeck enthalten ist, dürfte Agricola ohne Frage für zahlreiche Stunden unterhalten. Weitere Karten und bitte auch die Moorbauern-Erweiterung für langfristige Abwechslung kommen hoffentlich über Zeit hinzu. Hier gibt es jedenfalls nichts abzuwägen – egal ob Anfänger oder Experte: kaufen!
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Spielvorstellung

Spielvorstellung: Village Inn [Erw]

Habe ich aufgemacht und gleich schon wieder keinen Bock gehabt die Sticker für die Figuren des fünften Spielers aufzukleben. Im Nachhinein frage ich mich wieso ich das überhaupt getan habe, ich spiele sowas eh nicht zu fünft, ob nun im Grundspiel oder der Erweiterung. So, und man kann nun also in der Brauerei Bier brauen und dafür im Wirtshaus Personenkarten abfüllen. Durch diese gibt es dann einmalige Boni oder eine Sonderrolle bei der Endwertung, sprich nichts was uns irgendwie überraschen würde. Dass so bestimmte Strategien bestärkt werden und das bisher Unmögliche möglich gemacht wird ist zum Teil ein netter Spielzweig, kann manchmal einem Spieler aber auch zu sehr zuspielen – eine kleine Glückskomponente, die nicht jedem Dörfler zusagen wird. Ausprobieren sollte man die Erweiterung aber auf jeden Fall mal, allein der Abwechslung halber lohnt sich die Investition und Village kann man ja eigentlich gar nicht genug spielen! Ganz große Sorgen mache ich mir aber, dass auf der Packung „Die erste Erweiterung“ steht – bitte, bitte nicht! Achso, fast hätte ich es vergessen: Hier könnt Ihr kaufen!
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Spielvorstellung

Spielvorstellung: Android: Netrunner – A Study in Static [Erw]

A Study in Static ist gar nicht so leicht einzuschätzen. Zwar bekommt man hier wieder wie gewohnt eine Menge nützliche Karten, zwei davon betrachte ich auch als maßgeblich spielverändernd, und trotzdem denke ich nicht, dass Gelegenheitsspieler oder Deckbaumuffel wahnsinnig viel mit dem Päckchen anfangen können, beziehungsweise die anderen bisher erschienenen wesentlich interessanter sind. Vielleicht reicht es aber ja schon, dass man nun für nur einen Credit einfach ein beliebiges verdeckt ausliegendes ICE ohne weitere Kosten umdrehen darf, zum Beispiel auch die gefährlichen Archer und Janus; der Haken: Wird das ICE ein Mal komplett gebrochen, so wird es umgehend zerstört. Fortgeschrittene Spieler sehen hinter dem Angebot den ein oder anderen Trick, können ihre Decks geschickt optimieren und die Gegner überraschen – sie müssen natürlich wie immer zuschlagen. A Study in Static verändert das Spielgefühl allein durch besagte Karte stark und trotzdem zeigt sich schnell, dass die neuen Karten keinesfalls unfair sind. Netrunner ist nach wie vor eines meiner absoluten Lieblingsspiele und wird mit jedem Kartenpaket vielseitiger. Mittlerweile ist der Deckbau auch nicht mehr nur eine reine Feinabstimmung, sondern wird beinahe undurchschaubar komplex. Die Zeiten wo man bei einer Fraktion noch nahezu genau wusste was einen erwartet sind definitiv gezählt.
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