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Spiele

Der Rest von 2014 …

Ende 2014 wurde es hier ja etwas ruhiger, aber Daniel ist ja schon wieder aufgetaucht (bei Andreas wird es wohl noch einige Windeln dauern …)! Ich schließe hier mal ein wenig die Lücke und berichte von Spielerlebnissen, die Ende 2014 und jetzt auch schon Anfang 2015 bei mir noch besonders hängen geblieben sind.

The Golden Ages

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The golden Ages
Im Netz als Civ-Spiel „light“ beschrieben, war ich neugierig geworden und habe den resultierenden Blindkauf auch nach den ersten beiden 2er Partien nicht bereut. Material und Aktionsmöglichkeiten sind für ein Zivilisationsspiel in der Tat deutlich auf ein Wesentliches begrenzt und das hat mich anfangs noch etwas irritiert. Dennoch ergibt sich in zeitlich überschaubarem Rahmen ein Gefühl der Entwicklung und auch ein bisschen der Ausbreitung auf der – ebenfalls aufs Wesentliche begrenzten – Landkarte. Schon nach dem zweiten Spiel folgten Diskussionen über Möglichkeiten und Strategien, und zwar im positiven Sinne. Es ist grundsätzlich ein Euro-game mit Aktionswahlmechanismus. Jeder Spieler wählt solange reihum eine der 8 Aktionen, bis alle gepasst haben. Besonderer Kniff: wer zuerst passt läutet für seine Zivilisation ein Goldenes Zeitalter ein und bestimmt, was in dieser Runde gewertet wird. Außerdem bekommt jeder, der gepasst hat, 2 Goldstücke (was besonders in den ersten beiden Zeitalter nicht wenig ist), wenn er noch einmal an die Reihe kommen würde. Alle anderen sind somit noch in der Lage , zu reagieren und weitere Aktionen durchzuführen, füllen damit aber die Kassen derjenigen, die bereits gepasst haben. Bin sehr gespannt auf weitere Partien, vor allem auch mal mit 3 oder 4 Spielern.

Die Schlacht der fünf Heere

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Die Anführer und Helden der fünf Heere
Ein kleiner Ableger vom epischen Ringkrieg aus demselben Verlag und von denselben Autoren mit …fast … demselben Würfel-Aktionsmechanismus. Hier steht die abschließende Konfrontation aus Der Hobbit im Mittelpunkt. Der Spieler der freien Völker spielt auf Zeit und gewinnt, wenn ein Marker das letzte Feld der Schicksalsleiste erreicht. Auf dem Weg dahin schaltet der Marker immer mehr Anführer der freien Völker frei, in der Reihenfolge, wie sie auch in der Vorlage ins Geschehen eingreifen. Der Spieler des Schattens muss entsprechend seine militärische Übermacht schnell mobilisieren und Orte auf der Karte erobern. Festungen zählen vier Punkte, alle anderen Orte zählen 2. Bei 10 Punkten gewinnt der Spieler des Schattens sofort. Das Kampfsystem ist im Vergleich zum Ringkrieg verfeinert worden und bringt jetzt spezielle Eigenschaften unterschiedlicher Truppentypen ein. Wir hatten eine spannende Partie, die ich als Schattenspieler nach gewaltigem Hin und Her nach ca. 3 Stunden gewinnen konnte. Die 60 Minuten, die auf der Schachtel angegeben werden sind wohl nur bei Erreichen einer der beiden weiteren Siegbedingungen (der Schattenspieler hat beim Einschreiten von Thorin noch keine 6 Punkte oder der Spieler der freien Völker besiegt Bolg, den einzigen Anführer des Schattens) zu erreichen. Ich mag es, genau wie beim Ringkrieg, dass es den Spielern frei steht, die Ereignisse aus den Romanen auszulösen oder eine ganz andere Geschichte zu schreiben.

Ciúb

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Ciùb – Die verschiedenen Würfel
Ein Dice-Management-Familienspiel, bei dem ich Würfelkombinationen erreichen muss, für die ich aus meinen Basiswürfeln ein besseres Set ertauschen muss, um die Bedingungen zu erfüllen. Durch Reservieren von Karten und Eliminieren (was erstaunlicherweise wenig genutzt wird) ergibt sich ein Hauch von Taktik. Zu zweit hat es mir gut gefallen, zu dritt und viert scheint es Längen zu haben. Mit mehreren Spielern sollte man daher vielleicht eher in der kurzen Version spielen.

 

 

The Manhattan Project

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The Manhattan Project – Spielmaterial
Na sowas, noch ein Worker-Placement-Spiel. Und tatsächlich noch einmal eines, bei dem ich etwas Besonderes entdecken kann. Das Spiel ist geradlinig und kommt ohne viele Sonderregeln aus. Außerdem gibt es drei Typen von Arbeitern, die für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden können. Auch gibt es keine festen Runden, da das Einsammeln der Arbeiter eine eigene Aktion ist und das Spiel somit ständig im Fluss ist. Mit dem Thema des Atombombenbaus muss man allerdings erst einmal warm werden … in meinem Fall konnte das Spielgefühl das erste Unbehagen übertrumpfen. Ob ich für das Spiel eine nicht- mir- gehörende Apfelschorle darüber verschütten würde, damit es in meinen Besitz übergeht? Aber klar … aber ich würde mich beim nächsten Mal vorher erkunden, ob es vielleicht auch käuflich zu erwerben ist!!!

Nations

Auch ein großes Civ-Spiel kam noch einmal auf den Tisch und ich muss hier wohl nicht mehr schreiben, wie gut ich Nations finde. Aber ich habe jetzt gelernt, dass man beim Einstellen der Schwierigkeit erfahrenen Spielern, auch wenn sie Nations noch nicht kennen, maximal eine Stufe leichter erlauben sollte. Aber auch ohne eine reelle Chance, dem Spielsieg auch nur annähernd nahe zu kommen, hat das Spiel alle am Tisch gepackt und von den Stühlen geholt. Rückt für mich in meiner persönlichen Hitliste mit jedem Spiel weiter nach oben.

Battlelore, 2nd Edition

Auch hier habe ich bereits meine positive Meinung deutlich gemacht. Mit Steffen hatte ich zwei weitere Partien, bei denen ich jeweils endlich mal mit den Uthuk gewinnen wollte … was im ersten Spiel grandios scheiterte. Im zweiten Spiel habe ich es dann geschafft, aber deutlich bemerkenswerter als mein Sieg war der Weg dahin, bei dem wir uns mit waghalsigen und verzweifelten Manövern nichts geschenkt haben. Danke für diesen Schlagabtausch, Steffen … und ein bisschen Dank auch dir, Fortuna ;-)! In beiden Partien war die Aufstellung der Schlüssel zum Sieg.

Descent 2nd edition, Die Hauptmänner

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Valyndra
Ok, das ist kein Spiel, aber ich bin jetzt für einen vermutlich nur kurzen Moment up to date mit den deutschsprachigen Erweiterungen. Besonders empfehlenswert sind die Sets von Raythen und Serena (Labyrinth des Verderbens), die nicht nur jeweils zwei Minis enthalten, sondern auch Charakterbögen der beiden, so dass sie in anderen Kampagnen als Helden gespielt werden können. Außerdem ist der Lindwurm Valyndra (Höhle des Lindwurms, siehe Bild) eine der schönsten Drachen-Minis, die ich kenne!

 

 

Lords of War

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Lords of war
Martin brachte mir dieses kleine an Summoner Wars erinnernde Kartenspiel bei. Aber während SW auf bewegliche Einheiten, Würfelergebnisse und Aktionen setzt, ist Lords of War strategischer, denn ich platziere meine Einheit direkt in den Kampf hinein und kann durch feste Angriffsstärken vorher berechnen, was passieren wird. Natürlich gibt es auch hier einen Zufallseffekt, da ich nur 6 Karten meines Decks auf der Hand habe, aus denen ich wähle. Aber dieser ist deutlich geringer als bei SW. Und natürlich gibt es auch Regeln für Unterstützung, Kavallerie und Berserker, was aber sehr einfach gehalten wird. Die tollen Illustrationen geben dem eher abstrakten Spiel dazu noch eine thematische Note. Hat mir gut gefallen. Im Nachhinein war das Set Templer vs. Untote spannender als das Deck Orks vs. Zwerge.

Patchwork

Kurze Regel, kurze Spieldauer, also auch kurzer Eindruck: macht total Spaß!

Murano

Für mich ein typisches Euro-Game mit einem interessanten Rondell-Mechanismus. Obwohl man während des Spiels durchaus rechnen muss, kann man es nicht durchrechnen. Mir gefällt das, es könnte aber dem einen oder anderen Strategen eher missfallen. Angenehm war auch der relativ kurze Aufwand beim Erklären. Ich habe jetzt im Netz gelesen, es soll auch ohne Glashütten und Läden zu gewinnen sein … da gibt es dann auch noch was für mich zu entdecken. Obwohl es sich wohl nicht in meine persönliche Top 10 spielen wird, gefällt es mir wirklich sehr gut.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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Spiele

ACHTUNG!: Spieleabend am 17.12.2014 fällt aus!

Dies wurde in den Veranstaltungen noch nicht aktualisiert! An alle, die hier mitlesen: die Spieltraeumer wünschen euch verspielte Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Spielberichte

Spielbericht vom 29.10.2014

Der erste offizielle Spieleabend nach Essen 2014 und …. ein rekordverdächtig gefüllter Spieltraum! Viele viele bekannte Gesichter, und auch einige neue Gesichter waren zu sehen, als am Mittwoch wieder fleißig gespielt wurde. Und diese Spiele landeten unter anderem auf den Tischen:

  • Abluxxen
  • Arcadia Quest
  • Die Alchemisten
  • Dungeon Fighter
  • Kamisado
  • Kobayakawa
  • La Cosa Nostra
  • Lost Legacy
  • Piraten Kapern
  • Stille Post Extrem
  • Stimmvieh

Ingo spielte:

Mit Heide, Andrea und Daniel startete eine Kampagne Arcadia Quest. In einer von Monstern überrannten Stadt versuchen die Gilden (=Spieler) Aufgaben zu erfüllen, um am Ende dem Oberbösewicht Graf Zahn den Garaus zu machen. Jede Gilde besteht aus drei Helden, die alle unterschiedliche Fähigkeiten haben. Die Startausrüstung besteht dabei für jede Gilde jeweils aus identischen 5 Karten, die die Waffen und Zaubersprüche – auf späteren Karten sind es auch Rüstungen, Ringe und Fähigkeiten – darstellen. Diese Gilden müssen in jedem Szenario Augaben erfüllen, zu denen standardmäßig auch das Ausschalten der Helden anderer Gilden gehört …. also bye-bye Koop, hier wird ausgeteilt, dass die Fetzen fliegen. Denn nur eine der drei (bzw. 2 im 2-Spieler-Spiel) zu erfüllenden Questen muss eine „SGU“ (Spieler gegen Umgebung) sein. Leichter ist es, angeschlagene Helden der anderen Gilden … ähm, davon zu überzeugen, dass sie hier nichts mehr zu suchen haben. Zwischen den Szenarien „leveln wir auf“, was in diesem Fall im Erwerb besserer Ausrüstung besteht. Zudem wirken dann „Todesflüche“ wie bespielsweise „Schlimmes Nasenbluten“, die auf die Helden treffen können, die im vorherigen Szenario wiederbelebt werden mussten (keiner scheidet wirklich aus). Wir spielten zwei Szenarien hintereinander und ich hatte einen Mordsspaß dabei! Klar, gab es Momente, in denen einzelnen Spielern einfach mal gar kein Würfelwurf glücken wollte. Aber genau diese Komponente, ein einfacher aber teils unvorhersehbarer Würfelmechanismus im Kampf, macht hier das Salz in der Suppe aus. Mal gelingt nix, mal werden aus 4 Kampfwürfeln ganze 10 Schadenspunkte. Die Wege auf den Spielplänen sind zudem durch Portale kurz, so dass ab der ersten Runde alles möglich ist. Arcadia Quest ist nichts für Planer und Strategen, lässt aber etwas taktieren zu. Das Spiel nimmt sich nicht so ernst und so sollte man auch als Spielergruppe rangehen. Ich hoffe auf eine baldige Weiterführung unserer Kampagne.

krisse hat gespielt:

Zuerst starteten wir mit einer Runde La Cosa Nostra. Bei dem Kartenspiel versuchen alle Spieler als Bosse verschiedener Clans das meiste Geld zu sammeln. In vier Runden bauen alle ihr Imperium auf und hauen und stechen sich untereinander um am Ende möglichst oben zu schwimmen.
Geld bekommt man besonders durch verschiedene Aufträge und durch seine Geschäftsmänner sowie Firmen, aus denen man am Ende einer Runde Schutzgeld pressen kann. Mancher Auftrag und viele Einflusskarten ermöglichen es aber auch die anderen Mitspieler auszubremsen und zu manipulieren. Außerdem ist man bei seinen Aufträgen häufig darauf angewiesen Hilfe von anderen Spielern in Anspruch zu nehmen: Um Falschgeld unters Volk zu bringen benötige ich zum Beispiel einen Nachtclub und muss dafür einen Deal mit einem Spieler abschließen. In den späteren Runden braucht es dann noch deutlich mehr Unterstützung.

In unserer Runde lies sich bis zum Ende nicht wirklich klar absehen, wer wohl vorne lag. Dafür flogen besonders zum Ende die Fetzen. Was nützt auch ein Deal, wenn die dafür nötige Unterstützung kurz vorher das Zeitliche segnet? Oder wenn der Deal klappt, aber dann plötzlich ein Konkurrent hinter Dir steht und Dich davon „überzeugt“ mit Dir zu „teilen“? Letztlich konnte Sebastian das Spiel knapp für sich entscheiden.

Anschließend testeten wir Lost Legacy aus. Das Spiel, welches auf der Mechanik Love Letters basiert, spielt sich dennoch ganz anders. Das Spiel kommt mit zwei Decks, die wir beide einmal ausprobierten, aber die auch miteinander kombiniert werden können. Der fliegende Garten ist ein weniger interaktives Deck, welches besonders auf die Erkundungsmechanik setzt, welche den Kartenvergleich am Ende einer Runde ersetzt. Das Sternenschiff dagegen bringt Elemente mit, die deutlich mehr Möglichkeiten bieten andere Spieler aus dem Spiel zu werfen und die Ruine zu erkunden (das Erkunden, sprich auf eine Karte zu tippen, welche das Lost Legacy sein könnte, kommt, wenn keine Karten mehr nachgezogen werden können. Wer dann das Lost Legacy aufdeckt gewinnt die Runde.).
Sebastian sagte von sich, dass er selten ein Spiel gespielt hat, bei dem er (oder besser wir) so viele Fehler gemacht haben oder uns verplapperten.
Auch, wenn es Love Letter sehr ähnlich ist, spielt sich Lost Legacy doch sehr anders. Besonders interessant wird es, wenn man beide Sets miteinander mischt.Am Ende konnte ich beide Spielrunden für mich entscheiden. Die erste recht deutlich, aber die zweite war ein sehr knappes Rennen zwischen Vero und mir.

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Neuheiten

AufgegESSEN!

Heute ist der letzte Tag der Spielemesse. Die Spielträumer sind aber weitgehend schon wieder zu Hause und arbeiten daran, hier kurze Eindrücke zu den Spielen zu geben, die wir auf der Messe oder an den Abenden im Hotel spielen konnten. Der Beitrag wird veröffentlicht, sobald wir unsere Statements zusammengetragen haben. Falls sich jemand wundert, dass die „großen Spiele“ der großen Verlage dabei (noch) kaum vertreten sind, erklärt sich das anhand zweier Gründe: zum einen werden diese Spiele bald auch im Spieltraum zu spielen sein und zum zweiten muss man dann dafür nicht lange warten, um mal einen Spieltisch dafür zu erwischen! So haben wir uns treiben lassen und Spiele ausprobiert, bei denen es keine erwartungsvollen Warte-Crowds gab, oder die einfach durch Vorbestellung oder Impulskauf in unseren Taschen gelandet sind :-)! A propos Taschenkontrolle … vielleicht mag ja jemand schreiben, welche Spiele den Weg nach euch zu Hause gefunden haben!

Bei mir sind es:

  • Dragonscroll
  • Wir sind das Volk!
  • Uruk 2
  • Spellcaster
  • Arcadia Quest
  • Legenden von Andor: Kampf um Cavern – Bonus Legende

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Andreas summa summarum:

ich bin fasziniert davon, wie sich die messe von Jahr zu Jahr sich evolutioniert. Irgendwie ist es immer wieder anders. Durch die Internationalisierung gibt es jetzt ja so viele Spiele, das man überhaupt nicht mehr hinterher kommt. Mir macht das im Moment aber auch gar nicht so viel aus, da ich noch hoffe, dass die „Crowd-Intelligenz“ schon die wichtigen Spiele herausheben wird. Ingo und ich hatten uns gesagt, dass wir uns die Spiele, die Malte mit Sicherheit später haben wird, im Spieltraum holen, und wir beschränken uns möglichst nur auf Sachen, die einem direkt in Auge springen, oder evtl. später etwas schwerer zu bekommen sind.

Persönlich entferne mich ja auch immer mehr von den Spielen, wie Die Staufer, Aquasphere (furchtbare Optik, die lädt nicht im geringstem zum Spielen ein) oder auch Orleans. Ich geh immer mehr dazu mir Spiele zu holen, die ein starkes, ungewöhnliches Thema haben, auch wenn das Spiel dann evtl. nicht ganz so durchdacht ist. Letztes Jahr war das z. B. Rampage aka Terror in Meeple City. Dieses Jahr sind es dementsprechend auch sehr thematische Spiele geworden, wie:

  • Die Alchimisten – Da finde ich die App-Integration äußerst gelungen, da die App mehr Werkzeug ist als tragendes Spielelement. Vom Spiel her geht es schon stark in Richtung Dungeon Lords/Dungeon Pets
  • Battle at Kembles Cascade – Als jemand der mit dieser Art Computerspielen gross geworden ist, ist das Spiel einfach der Hammer. Bis jetzt auch mein Highlight. Ich habe da aber auch etwas die rosarote Brille auf 🙂
  • Luchador – Es macht einfach Eindruck, wenn die Leute die das Spiel erklären mit vollem Einsatz dabei sind. Ich find das super umgesetzt und wirklich witzig, und das obwohl ich für Wrestling null, nada, nix über habe. Das Spiel erinnert mich stark an King of Tokyo/New York
  • King of New York – Brauch ich keine Worte drüber verlieren oder? 😉
  • MacJohnny’s – Space Cadets als Pizzalieferdienst verkleidet. Mir hat’s gefallen. Ist aber auch wohl das schwächste Spiel meiner Essen-Errungenschaften.
  • Medina – Hatte ich noch nicht und die Neuauflage mit dem Brunnen sieht einfach fantastisch aus.
  • Die Schlösser von König Ludwig – Ich mochte Suburbia schon unheimlich gerne und bin vom Thema „Schlossbau“ total geflasht. Bin schon sehr gespannt wie sich dieses hier spielen wird.
  • Among the Stars – Mag Seven Wonders recht gerne und habe mich von verschiedenen Videorezensenten beeinflussen lassen und hatte das „gebacken„. Bin auch schon sehr gespannt, wie ich das finde.

Vor Essen gab es schon…

  • Black Fleet – Ich weiß, dass ich mich damit auch für mich zu weit aus dem Fenster lehne, aber das Spiel ist genau das, was ich mir von „Korsaren der Karibik“ gewünscht habe. Aber unterschreiben könnte ich die Aussage nicht. Klingt unlogisch, ist aber so. 😉
  • Krosmaster Arena – Das ist ja alles so niedlich, aber gespielt habe ich es noch nicht.
  • Abyss – Vom Thema erst für mich uninteressant, beim Spielen dann aber festgestellt: „WOW“, das macht ja echt Laune, und das Thema ist auch irgendwie stimmig und gut. (deswegen bleibt es aber immer noch draufgesetzt) Man ist in dem Spiel irgendwie immer am dabei, kaum Downtime. Ein „Decision-making©®™“-Game
  • Five Tribes – Scheiß auf AP. Ich bin ein Aus-dem-Bauch-Spieler, und glücklicherweise die meisten meiner Mitspieler auch. Das Entdecken toller Züge macht in dem Spiel einfach Spass. Erinnert mich dezent an Istanbul und gefällt mir auch besser. (Istanbul gefällt mir sehr gut)
  • Star Realms – *BÄM!!* Hätte nicht gedacht, dass mich ein Deckbuilding-Spiel mal wieder hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Deckbuilding auf den Punkt gebracht. Klasse.
  • Machi Koro – Das ist ja wie Siedler nur anders. So schon für eine schnelle Runde zwischendurch gut. Mit der 10-Stapel-Aufdeck-Regel besser.
  • Panamax – Thema! Es ist einfach anders als viele andere Spiele. Auch hier gilt für mich: Scheiß auf die Scheiß-Regel. Scheiß auf Unzulänglichkeiten. Das Thema macht es wett.
  • L’Aéropostale – Siehe Panamax 😉
  • 1st & Goal – Ich mag einfach Sportspiele. Und dieses ist so herrlich einfach, außer man ist nicht ganz regelfest beim American Football.

Soviel zu meinem Essen-Fazit 🙂

(Wie Ihr ja schon bemerkt habt, hab ich mich hier etwas zurück ziehen müssen, da sich bei uns, wie ja auch schon den meisten ja bekannt ist, Nachwuchs ankündigt. Das veschlingt auch schon im Vorfeld ein wenig Zeit und Kraft, die dann dem Engagement hier fehlt. Alles bleibt anders. Und wie Paulchen Panther schon immer sagte: „Heute ist nicht alle Tage, ich komm wiederkeine Frage!“)[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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Spielberichte

Spielbericht vom 08.10.2014

Das Warm-up für die Spielemesse läuft in vollem Gang, zum Beispiel am vergangenen Spieleabend. Viele altbekannte Gesichter, aber auch einige neue Mitstreiter fanden sich am letzten Mittwoch wieder im Spieltraum ein. Und das war unter anderem auf den Tischen:

  • Mush! Mush!
  • Avalon
  • Witches
  • Strauß voraus
  • Hansa Teutonica
  • Cash ’n‘ guns, 2. ed.
  • Cosmic encounter
  • Star realms
  • Abyss

Ingo spielte:

Zu Beginn haben wir in einer 7er Runde Avalon gespielt. Ich kannte bislang nur Der Widerstand und lernte jetzt erstmals die Tafelrunden-Ausgabe dieses Spieles an. Neu sind die Rollenkarten, die spezielle Fähigkeiten mitbringen. Wir spielten mit Merlin und dem Meuchelmörder und haben so zwei Runden bestritten. Beide Male konte die Getreuen Artus‘ das Spiel für sich entscheiden. In der zweiten Runde zeigte sich wieder sehr schön, wie sehr das Quatschen … aber auch das Schweigen …. zu diesem Spiel gehört: wir Bösen versuchten unsere letzte Chance auf einen Sieg zu nutzen, indem wir Merlin elimieren. Die beiden größten „das kann ja nichts werden, das ist ja jetzt so eindeutig …“-Redner waren beide einfache Getreue. Der schweigsamste in der Runde, den wirklich keiner auf dem Schirm hatte, stellte sich als tatsächlicher Merlin heraus. Fazit: Wie bereits der Vorgänger ein klasse Spiel, das viel Emotionen mit sich bringt, schnell gespielt ist und zu einer sofortigen Wiederholung auffordert.

Danach verteilten sich die Runden neu und es gab für mich eine Vierer-Runde Hansa teutonica. Mann, ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Spiel und Tiefe in dem vergleichsweise reduzierten Material steckt. Anfangs gibt es viel zu erklären, aber dann spielen sich die Züge der Spieler recht flott. Schön ist die Möglichkeit seinen „Schreibtisch“ (=Spielertableau) weiter zu entwickeln und somit immer mehr und stärkere Aktionen zu bekommen. Das Ganze ist gar nicht so thematisch, sondern eher abstrakt, funktioniert aber so gut und ist so schnell aufgebaut, unterhält bis zum Schluss und wartet in der Wertung durchaus noch mal mit Überraschungen auf, dass es wirklich längst mal wieder auf den Tisch gehörte. Gewonnen hat Vero, bei der die Ost-West-Verbindung noch den entscheidenden Sprung vor meinen Zählstein gebracht hat.

Zuletzt haben wir in leicht veränderter Besetzung noch Abyss gespielt, was diesmal ausnahmsweise inkl. Erklärung 1,5 Stunden gedauert hat … aber es war auch schon 23:30 als wir anfingen. Ich habe es mittlerweile in allen Spielerzahlen gespielt und mag es immer noch sehr, egal ob mit 2, 3 oder 4 Spielern. Ich schrieb darüber schon im letzten Spielbericht. Für Krisse lief es lange Zeit sehr schlecht, aber er konnte im letzten Zug 20 Punkte durch seine Aktion machen, was ihm den dritten Platz einbrachte. Sebastian, der vorher bereits das Hundeschlittenrennen Mush! Mush! für sich entscheiden konnte, beherrschte das Wasser auch in flüssigen Aggregatszustand und konnte mich um 2 Punkte schlagen (hätten wir an diesem Abend ein Spiel über Wasserdampf oder Nebel gespielt, er hätte auch das Ding nach Hause gebracht 🙂 ).

Es war wieder ein schöner Abend mit vielen netten Menschen und tollen Spielen.

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Spielberichte

Spieleabende vom 24.09. und 01.10.

Die Spiel in Essen wirft ihre Schatten voraus, Daniel zieht um und entsorgt alle überflüssigen Erweiterungsschachteln („OMG, er hat Rom angezündet!!“) und Krisse macht sich wohl schon warm für Dauer-Rokoko-Erklärerei. Aber es soll hier zumindest einen kurzen Rückblick auf die letzten beiden Spieleabende geben. Der am 24.9. fand im Spieltraum statt und ich kann mich noch an folgendes erinnern:

  • Thunder Alley
  • Die verbotene Insel
  • Qwixx – Das Kartenspiel
  • Machi Koro
  • King of Tokyo
  • und noch einige mehr, aber da habe ich jetzt Lücken 😉

Am 1.10. wurde noch recht spontan ein Extra-Spielen im Holling angekündigt, zu dem sich dann eine kleine Runde traf und den Abend zu einem Bruno-Cathala-Abend machte. Gespielt wurden also:

  • Abyss
  • Five tribes

 

Ingo spielte:

Am 24.9. reichte es „nur“ für eine 5er Runde Thunder Alley. Andreas, Krisse, Martin, Dennis und ich ließen die Motoren aufheulen und die Racing-Teams drängeln und schieben. Dass das Spiel inkl. Erklärung ca. 3 Stunden gedauert hat, ist mir dabei kaum aufgefallen. Das Spiel macht Spaß! Das Fahren der Wagen in Kolonnen lässt ständig neue Rensituationen entstehen, auf die ich mich dann mit meinen verbliebenen Karten einstellen muss. Das Schadenssystem fand ich nach dem Erklären erst seltsam, aber es funktioniert hervorragend! TA bringt für mich eine erfrischende Mischung aus Planbarkeit und Zufallselementen und ist prompt in meiner Spielesammlung gelandet! Gewonnen hat Andreas, da sein Team insgesamt am besten platziert war, obwohl Martin einen seiner Wagen als erster durch das Ziel gebracht hatte.

Abyss habe ich eigentlich nicht spielen wollen, es sah mir zu düster aus und ich wusste nicht, ob mir das Unterwasser-Setting gefällt. Ein Video auf BGG hat mich dann doch neugierig gemacht und …siehe da, es hat mich beim ersten Spielen überzeugt. Sicherlich sind die Mechansimen nicht neu, aber in ihrer Zusammensetzung toll aufeinander abgestimmt! Es gibt nur kurze Downtime und auch bei Vollbesetzung lässt sich eine Spieldauer von 45-60 Minuten erreichen. Und was besonders erstaunlich für mich war … Spiel, Spielregel und Spielgefühl lassen mich die Optik und das Material nun als extrem reizvoll und passend erscheinen! Also, wer es noch nicht kennt und nicht unbedingt jeden Zug hundertprozentig im voraus planen muss: ausprobieren! Ich stimme verschiedenen anderen Rezensenten zu, die es als gehobenes Familienspiel bezeichnen. Ach ja, das Spiel ließ mich aus Dankbarkeit, dass ich es gerade frisch erworben hatte deutlich gewinnen. Andere Partien, die ich schon vorher spielen konnte, gingen z. T. sehr knapp aus (79-80-81) und selbst Mitspieler, die sich weit hinten in den Punkten gesehen hatten, waren deutlich knapper im Rennen als es aussah.

Five tribes ist der zweite geniale Cathala-Streich in diesen Tagen. Ein einfacher Setzmechanismus mit daraus resultierenden Folgeaktionen lassen die Situation auf dem Spielfeld (zufällig in einem 5 mal 6 Raster aus Plättchen ausgelegt) sich ständig verändern. Es gibt, wie auch bei Abyss, mehrere Dinge die Punkte bringen (ja, es ist auch Punktesalat dabei) und auch hier war erst bei der Punktewertung zu erkennen, wieviel die einzelnen Strategien tatsächlich wert waren. Andreas war von allen favorisiert, weil er durch einen erworbenen Dschinn ständig Plättchen besetzen konnte, was sehr stark wirkte. Über seine endgültige Platzierung hülle ich den berühmten Mantel des Schweigens (ob es den wohl in der Descent-Nerekhall-Erweiterung endlich als Karte gibt?), gewonnen hat jedenfalls Matthias, der diesen Sieg auch fast gar nicht fassen konnte. Die Marktkarten scheinen schon sehr stark. Im Vergleich zu Abyss bietet Five tribes etwas mehr Steuerungsmöglichkeiten, denn wenn ich erst einmal am Zug bin, liegen alle Informationen für diesen Moment offen. Das kann aber auch zu Analysis-Paralyse führen und dadurch wird Five tribes etwas trockener als Abyss … eigentlich klar, wenn man sich die Settings der Spiele anguckt ;-)! Aber das soll keine Abwertung sein, sondern nur ein deskriptiver Unterschied: Dem einen wird dies mehr gefallen, dem anderen das. Five tribes fand ich auch klasse!

Für die, die durch die Nennung von Punktesalat abgeschreckt werden, lohnt sich vermutlich der Blick auf Abyss etwas mehr (und trotzdem), denn hier gibt es nur einen 4-Komponenten-Salat und es spielt sich auch nicht wirklich wie ein übliches Spiel dieser Kategorie. („Also, so seh‘ ich es!“ U. Martens)

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Spielberichte

Spielbericht vom 10.09.2014

Es müssten etwa 20-25 Spielbegeisterte gewesen sein, die an diesem Mittwoch den Spieltraum gut füllten. Ich kann mich an folgende Spiele auf den Tischen erinnern (falls Dennis und Lothar mitlesen: was an euren Tischen gespielt wurde, habe ich beim Vorbeigehen nicht so schnell erkennen können, vielleicht mögt ihr ergänzen):

  • Istanbul
  • Camel up
  • Kemet
  • Descent (Zweite Edition)
  • Skull King
  • Smash up

Ingo spielte:

Vergessene Seelen ist ein rein kooperatives Szenario für Descent, welches unser „Abenteurerquartett“ (Andrea, Daniel, Krisse und ich) nach einigem Verschieben des Termins endlich mal ausprobieren konnte. Ein fieser Drache hat ein Dorf niedergebrannt und die Helden in ein Dungeon gelockt. Da beginnt dann das Szenario, welches durch Szenen-Karten vorangetrieben wird. Böse Dinge und Monsterverhalten, die sonst durch den Overlord gesteuert werden, werden ebenfalls über Karten gesteuert. Das ganze ergibt ein großes Dungeon, bei dem nach und nach, unterbrochen von zufällig eingemischten Zwischenszenen, die drei Hauptszenen gespielt werden, bei welchen es dann die Erfahrungspunkte gibt. Ich will da jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen. Bei einem waren wir uns einig: das Ding ist heftig schwer! Ein Timer-Mechanismus sorgt dafür, dass die Helden ständig nach vorne gehen müssen, Risiken auf sich nehmen und alles einsetzen müssen, was sie vorbringen können. Für Einsteiger sicherlich zu schwer. Da würde ich einen milden Overlord, der nebenbei die Neuen einführt, für sinnvoller halten. Was ich gut gelöst fand, war, wie die Schätze ins Spiel kommen, ohne dass es Kaufphasen gibt. Auch levelt man während nur eines Szenarios kontinuierlich hoch und erlebt somit eine beschleunigte, aber nicht zu schnelle Charakterentwicklung (im Vergleich zum Kampagnenspiel). Fand ich gut! Es war zwar anstrengend, das war jedoch auch auf unsere trügerische Selbsicherheit zurückzuführen, dass wir als erfahrene Descent-Spieler meinten, uns nicht groß vorbereiten zu müssen. Aber insbesondere den Auto-Overlord sollte man sich vorher gut durchlesen. Am Ende haben wir die zweite Hauptszene gerade so geschafft, als wir quasi durch Time-out verloren haben … aber ehrlich gesagt: schon bei der ersten Hauptszene dachten wir, es ist gleich vorbei.

Smash up kenne ich erst seit kurzer Zeit und frage mich jetzt schon … wieso eigentlich. Das Ding sagt mir total zu! Ein taktisches Kartenspiel auf seine Grundzüge zurückgebrochen, wer braucht schon mehr als Kreaturen- und Aktionenkarten. Von jeder Sorte darf in jeder Runde eine Karte gespielt werden, alles andere an zusätzlichen Möglichkeiten steht dann auf diesen Karten drauf! Ach ja, vorher muss ich noch mein Deck basteln, hm …also nehme ich diese und dann jene Fraktion mit je 20 Karten… zack, fertig sind meine Mars-Gespenster oder Gespenster-Marsianer. Mit Erweiterungen habe ich jetzt 16 Fraktionen (Grundspiel (8), und zwei von drei erhältlichen Erweiterungen(je 4)), da lässt sich einiges mischen. Und all diese Roboter-Spione, Dinosaurier-Pflanzen oder Bärenreiter-Cyberaffen wollen einfach nur die Welt erobern, wofür man, wie jeder weiß, lediglich 15 Punkte braucht. (Warum? …42!)….Hat Spaß gemacht und Martin, Krisse und ich mussten uns, teils recht knapp, Daniels Dino-Pflanzen geshlagen geben (oder waren es Pflanzen-Dinos?..).

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Spielberichte Spiele

Spielbericht vom 05.09.2014

Trotz Biergarten-Wetter war am Freitag auch der Spieleabend gut besucht. Ca. 15 Spielende und Zuschauer waren an mehreren Tischen versammelt: Diese Spiele wurden gesichtet:

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Spielbericht vom 13.8.2014

Es wurde vergangenen Mittwoch wieder im Spieltraum gespielt. Spiele auf den Tischen, an die ich mich  erinnere waren dabei (und hier darf wieder gerne ergänzt werden, wenn ich etwas vergesse):

  • Legend of Drizzt
  • Istanbul
  • Plant Steam
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Ingo spielte:

 

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Noch kämpft die Gruppe als Team …

Zu Beginn spielten wir ein Szenario aus dem schon länger mal wieder geplanten Legend of Drizzt, einem Coop-Fantasy-Dungeoncrawler, der ohne Overlord o.ä. auskommt und in der (A)D&D Welt der Forgotton Realms spielt. Wir (Daniel, Krisse, Katrin, Thomas und ich) wollten mal das „Betrayal in the tunnels“-Szenarion ausoprobieren, bei dem einer der Spieler sich am Ende als Verräter entpuppt, ohne dass er es selbst vorher weiß (klingt thematisch seltsam, lässt sich aber nicht anders organisieren). Zu bestimmten Zeitpunkten werden dann Informationen darüber gegeben, wer unschuldig ist und die Gruppe der Verdächtigen reduziert sich immer weiter. Wir waren zwischenzeitig hart von Monstern und einer fiesen Falle namens „The juicer“ bedrängt, und mussten viel einstecken. Wir hatten aber auch den Fehler gemacht, keine Schatzkarten zu ziehen, wenn ein Monster besiegt wurde, was für uns ein Nachteil war.  Zum Schluss waren nur noch Daniel und Krisse unter den möglichen Verrätern. Ausgerechnet Krisse, der den Drizzt spielte, entpuppte sich als dessen Erzfeind Artemis Entreri und wechselte in diese Rolle. Hier hatte er allerdings keine Chance gegen eine noch recht ausgeruhte Heldengruppe.

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Am Ende ging Artemis durch eine Kopfnuss von Bruenor (links) und einen Rundumschlag von Wulfgar (rechts) zu Boden.

Spass gemacht hat es mir trotzdem, und eine leichte Paranoia machte sich auch bemerkbar, vor allem bei denen, die sich bis zum Schluss selbst nicht trauen konnten!! War sehr schön, das mal wieder gespielt zu haben.

Über Battlelore 2. Edition habe ich anderenorts schon genug geschrieben.

Als Absacker habe ich mit Daniel noch Romans go home! gespielt. Ein recht einfaches kleines und unaufregendes Kartenspiel. Aber durch seine Kürze ging das völlig in Ordnung und es hatte auch einen Spannungsbogen in der Schlussrunde. Vermutlich wäre es zu viert lustiger, weil unberechenbarer. Ich probiere es gerne noch einmal aus.

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Kategorien
Spiele Spielvorstellung

Battlelore 2. Edition – Früher war alles besser, oder doch nicht!?

 

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Bis zum Angriff der Kavallerie gab es hinter dem Dämonenlord noch eine rechte Flanke!

Seit einigen Tagen ist jetzt auch die deutsche Version von Battlelore 2.Edition erhältlich. Als ich hörte, dass das gute alte Battlelore neu aufgelegt wird, diesmal in der Welt Terrinoth (bekannt von Spielen wie Runebound, Descent, Runewars und Runeage) war ich nach erstem Entzücken sehr schnell skeptisch: Das alte BL war doch gut, so wie es war. Und überhaupt ist BL doch nicht sowas wie „Runebattles“, sondern in seinem eher mittelalterlichen Setting sehr gut aufgehoben. Nur drei Figuren pro Einheit? Auch bei der Infanterie? Na, ich weiß ja nicht, bzw. wusste ja nicht … denn ausprobieren wollte ich BL2 ja schon!

War früher also alles besser? Nach vier Spielen würde ich sagen: klares Nein! Das Spielgefühl selbst, die Kommandokarten, das Bewegen der Einheiten, Angriffe und Gegenangriffe, Gelände und Rückzüge – das alles ist vertraut, aber doch leicht verändert, was ein etwas anderes (aber keineswegs schlechteres) Spielgefühl ergibt. Das Thema war bereits im ersten Spiel kein Problem mehr für mich und die veränderten Mechanismen passen gut zur Einheitenstärke von 3. Aber nicht nur, dass meine Anfangsskepsis unbegründet war, BL2 trumpft auch auf mit einigen Stärken:

  • Bei der Gestaltung der Geländeteile hat jemand mitgedacht! Ich kann sicher sein, dass sich auf der Rückseite eines Waldes immer ein Hügel befindet (und umgekehrt, Wahnsinn!!), und auf der Rückseite von Flusskehren und -abzweigungen, Seen und Häusern befinden sich immer gerade Flussteile. Das erleichtert den Aufbau ungemein und war beim Vorgänger, vor allem nach den Erweiterung, nicht so einfach.
  • Durch die Verwendung von je 7 Szenariokarten pro Seite, die das halbe Spielfeld und die Sonderregeln festlegen, sind 49 Szenarien enthalten, ohne dafür ein Extraheft zu benötigen.
  • Die beiden Völker spielen sich unterschiedlich, was durch Einheitenfähigkeiten (vorbildlich auf Einheitenkarten zusammengefasst) und getrennte völkerspezifische Machtdecks erreicht wird! Somit kann ich jedes Szenario also mal als aggressive Uthuk Y’llan Barbaren, mal als eher taktisch defensive Daqan Lords (Menschen) spielen.
  • Punkte gibt es nicht mehr nur durch Einheiten, die besiegt werden. Es geht jetzt viel mehr um strategische Felder und Konstellationen auf dem Spielfeld. Das ergibt ein schönes und spannendes Hin und Her, anstatt den schwächsten Einheiten für

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    s.obiges Bild.
    So reagiert ein Chaoslord auf den Angriff der Reiterei …

    Punkte hinterher zu hetzen.

  • Die größte Stärke aber zeigt sich beim Aufbau: Von Anfang an treffe ich Entscheidungen und baue somit nicht einfach nur stumpf auf um dann endlich loszuspielen. Mit der Szenariokarte, die ich aus drei von sieben zufällig gezogenen wähle, treffe ich bereits die Entscheidung über einen Teil des Geländes und über Sonderregeln. Dieses geben dann häufig schon Hinweise auf Einheiten, die ich platzieren sollte. Meine Armee stelle ich aber frei zusammen (50 Punkte), dabei entscheide ich auch, ob ich das Kommandozelt aufschlage und mehr Rekrutierungspunkte bekomme …. klingt toll, birgt aber das Risiko, dem Gegner Siegpunkte durch Eroberung des Zeltes zu ermöglichen. Hier ist die „Zu den Waffen“-Erweiterung aus dem ersten BL ins neue Grundspiel integriert, funktioniert aber flüssiger. Ich fühle mich von Anfang an mehr wie ein General und spiele das Spiel vom Aufbau bis zum (zumeist) entscheidenden 16. Punkt , anstatt festgelegt nach Szenariobuch aufzubauen. Hier gefällt mir BL2 eindeutig besser!

So, und wer es geschafft hat, bis hierher zu lesen, oder wer einfach gleich zum Ende gescrollt hat (raffiniert, Kollege, … raffiniert;-) ), der stellt sich jetzt vielleicht zwei Fragen:

Brauche ich BL2, wenn ich BL schon habe? Ey Leute, mal ehrlich: wer hier mitliest, hat doch solche rationalen Fragen längst hinter sich gelassen! Aus meiner Sicht haben beide ihren ganz eigenen Reiz, können nebeneinander bestehen. Bei Battlelore 2. Edition ist übrigens auch, wie beim Vorgänger, viel drin fürs Geld. Das meine ich quantitativ wie qualitativ …lediglich die FFG-typische Würfelverknappung würde ich durch den Kauf eines Würfelsets mit acht weiteren Würfeln ergänzen, dann spielt es sich komfortabler. Und die zweite Frage: Wird der Autor jetzt vielleicht sein altes Battlelore mit allen erschienenen deutschen Erweiterungen zum Verkauf anbieten? … Nein nein, mein Freund!! Das möchte ich nicht in meiner Sammlung missen, genauso wie die 2 Edition![/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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